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French Open 2010


manyx75
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Wow, was für ein geiles Match vorhin von Jürgen Melzer :niederknien::oesterreich: Bravo!

Ein echter Tennis-Krimi... das hat Nerven gekostet *g*

Hach, das sind echt schöne Momente des Sports...

Melzer im Semifinale

Jürgen Melzer hat die Sensation geschafft und ist ins Semifinale der French Open in Paris eingezogen.

Jubel nach furioser Aufholjad

Jürgen Melzer hat die Sensation geschafft und ist ins Semifinale der French Open in Paris eingezogen. Der 29-jährige Niederösterreicher feierte am Mittwoch nach furioser Aufholjagd einen umjubelten Fünfsatzerfolg gegen Novak Djokovic, wobei der als Nummer drei gesetzte Serbe schon wie der sichere Sieger ausgesehen hatte.

Historischer Erfolg gegen Djokovic

Nach dem Gewinn des dritten Satzes spielte Melzer sensationelles Tennis.Der Erfolgslauf von Jürgen Melzer bei den French Open in Paris ist am Mittwoch um ein Kapitel erweitert worden. Österreichs Nummer eins rang den Serben Novak Djokovic in fünf Sätzen nieder und steht sensationell im Semifinale.

Melzer lag gegen die Nummer drei des Turniers bereits mit zwei Sätzen in Rückstand, schaffte aber mit einer Energieleistung und großartigem Tennis noch den Satzausgleich und setzte sich schließlich nach einer Spielzeit von 4:16 Stunden mit 3:6 2:6 6:2 7:6 (7/2) 6:4 durch.

"Habe immer gekämpft"

"Das ist ein historischer Moment für mich. Es war ein hartes Match, ich habe immer gekämpft. Ich war zwei Sätze und ein Break hinten, aber ich habe zu mir gesagt: 'Warum aufgeben?' Danach habe ich ein wenig mein Spiel umgestellt, und es hat funktioniert", erklärte Melzer, der erstmals in seiner Karriere nach einem 0:2-Satzrückstand noch gewinnen konnte.

Im Semifinale trifft der 29-Jährige, der bereits 280.000 Euro und eine Position unter den Top 20 der Welt in der Tasche hat, auf niemand Geringeren als Rafael Nadal. Der Spanier setzte sich gegen seinen Landsmann Nicolas Almagro 7:6 (7/2) 7:6 (7/3) 6:4 durch und ist damit in diesem Jahr auf Sand (20 Spiele, Anm.) noch ungeschlagen.

Melzer lässt vorerst Chancen aus

Melzer konnte gegen die Nummer drei des Turniers zunächst nicht ganz an die bisher gezeigten Leistungen anschließen. Im ersten und zweiten Satz hatte der Niederösterreicher zwar fünf Breakchancen, konnte jedoch keine verwerten.

Djokovic agierte zu Beginn selbstbewusster, wenngleich auch nicht unbedingt fehlerfrei. Trotzdem nahm er in den ersten beiden Durchgängen Melzer insgesamt dreimal das Service ab und steuerte einem vermeintlich sicheren Sieg entgegen.

Djokovic bricht ein

Auch im dritten Satz nutzte die Nummer drei der Welt gleich den vierten Breakball und ging schnell in Führung. Trotz des komfortablen Vorsprunges spielte Djokovic aber keineswegs locker und produzierte eine Vielzahl an unerzwungenen Fehlern.

Melzer nutzte diese Schwächephase aus und schaffte mit geballter Faust sein erstes Break der Partie zum Ausgleich. Mit neu gewonnenem Selbstvertrauen legte der 29-Jährige nach und nahm Djokovic gleich noch zweimal das Service zum 6:2 ab.

Oberwasser im vierten Satz

Melzer bekam Oberwasser und spielte wieder mit jenem Selbstvertrauen, das ihm sein bisheriger Paris-Erfolgslauf eingebracht hatte. Während der Österreicher seine Aufschläge mit teils großartigen Schlägen ganz sicher durchbrachte, musste Djokovic bei seinem Service hart kämpfen.

So gelang dem Serben im achten Game, das alleine 22 Minuten dauerte, das Kunststück, gleich sieben Breakbälle abzuwehren und auf 4:4 zu stellen. Djokovic rettete sich ins Tiebreak, wo ihm Melzer aber mit perfekten Schlägen von der Rückhand nur drei Punkte überließ.

Nervenschlacht in der Entscheidung

Gleich im ersten Game des fünften Satzes erspielte sich Melzer seine Breakchancen Nummer 21 und 22, musste dem Serben aber doch das Game überlassen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wurde die Partie zur physischen und psychischen Schlacht. Beide Spieler verlangten sich alles ab und spielten phasenweise sehenswertes Tennis.

Beim Stand von 4:4 erarbeitete sich Melzer in einem Marathongame abermals Möglichkeiten zum Break und verwertete seine dritte zur Führung. Die Entscheidung war dann noch einmal nichts für schwache Nerven.

Melzer vergab bei einem Volley leichtfertig einen Matchball und musste danach sogar zwei Breakbälle abwehren. Am Ende verwandelte er aber nach einem Fehlschlag von Djokovic seine insgesamt dritte Chance auf den Sieg und riss danach jubelnd die Hände in die Höhe.

orf.at

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