Geschrieben am 24. Juli 2005vor 21 Jr. Wie das Branchenmagazin "Billboard" berichtet, will der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft seinen Mitgliedern vorschlagen, ab Ende September Neuerscheinungen nicht mehr Montags, sondern bereits Freitags herauszubringen. Auch der Zeitraum, der für die Erstellung der wöchentlichen Charts herangezogen wird, soll sich ändern. Der Bundesverband verspricht sich durch diesen Vorschlag mehr Aufmerksamkeit für Neuerscheinungen, die nach der Umstellung pünktlich zu den verkaufsstarken Tagen Freitag und Samstag in den Läden stehen würden. "Unser Ziel ist es, die Tage Freitag und Samstag als Musiktage in Deutschland zu etablieren", zitiert das Magazin Warner-Music-Mann Alexander Maurus, der zugleich den Vorsitz im Charts- und Marketingausschuss des Verbands hat. Phonoverbandsvorsitzender Gerd Gebhardt wies in diesem Zusammenhang außerdem darauf hin, dass durch die Verschiebung des VÖ-Tags der Handel von den gelockerten Öffnungszeiten am Samstag profitieren könnte. Zeitgleich mit der Umstellung, die der Verband für Ende September vorschlagen will, soll auch der Ermittlungszeitraum für die Media-Control-Charts verändert werden: Anstelle von Montag bis Samstag würde künftig von Freitag bis Donnerstag erhoben. Die Charts würden dann Sonntags an die Label gehen und Montags veröffentlicht. Dies würde den Händlern die Chance geben, bis zum darauffolgenden Freitag ihr Sortiment an die Chartspositionen anzupassen, berichtet "Billboard". Quelle: musikmarkt.de / musicbeat.de
Geschrieben am 25. Juli 2005vor 21 Jr. Find ich ne gute Lösung! Hätte schon viel früher gemacht werden sollen
Geschrieben am 3. August 2005vor 21 Jr. Hmm, ja, der Vorschlag klingt plausibel, dann bekommen neue Künstler zumindest überhaupt erstmal die Chance, dass die - zahlenmäßig - ohnehin mittlerweile nur noch sehr dünn gesääten CD-Käufer auf sie aufmerksam werden.
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