Reisebus stürzt nahe Hallein über eine Böschung: Fünf Tote und 43 Verletzte Schwerer Busunfall am Dürrnberg bei Hallein (Salzburg)! Ein Reisebus stürzt über eine Böschung. Fünf Menschen sind dabei ums Leben gekommen, 43 wurden verletzt, 20 davon schwer. Alle Einsatzkräfte aus der Umgebung seien alarmiert worden, so Landesrettungskommandant Gerhard Huber zur APA. Sieben Hubschrauber sind im Einsatz. "Es schaut aus wie im Krieg" berichtet ein Pilot. "Ein absoluter Wahnsinn." Ein ORF-Redakteur sprach geschockt von einem "Bild des Grauens". Bei dem Sturz wurden die Insassen zum Teil durch die Fenster ins Freie geschleudert. Für fünf Personen kam jede Hilfe zu spät, die 43 Verletzten wurden in die umliegenden Krankenhäuser und sogar bis nach Innsbruck geflogen. Der Bus war insgesamt mit 54 Personen besetzt, zum größten Teil waren es Urlauber aus Großbritannien, so Huber. Möglicherweise befanden sich auch einige Russen im Fahrzeug. Kinder dürften vermutlich nicht unter den Fahrgästen gewesen sein. Kurz nach 17.30 Uhr waren alle Personen aus dem Wrack befreit worden. Mittlerweile dürfte auch die Unglücksursache geklärt sein. Der Bus ist überholt worden, weil auf der Gegenfahrbahn ein Pkw entgegen kam, leitete der Busfahrer eine Vollbremsung ein, dabei kam er von der Fahrbahn ab. 30 Meter Sturz über Böschung Rund 30 Meter gings dann über eine steile Böschung bergab, so Landesrettungskommandant Gerhard Huber zur APA. Dabei überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf dem Dach liegen. Bus eines oberösterreichischen Unternehmens Betroffen ist der Bus eines Unternehmens in St. Wolfgang im Bezirk Gmunden in Oberösterreich. Die Firma bestätigte am Telefon den Unfall, gab aber unter Hinweis auf die nunmehr zu setzenden dringend notwendigen Maßnahmen keine weiteren Auskünfte. Das Busreiseunternehmen befördert häufig ausländische Touristen, die im Salzkammergut Urlaub machen und Ausflugsfahrten unter anderem bis nach Wien buchen.