Fassbinder-Star meets Küblböck Daniel Küblböck in "Daniel, der Zauberer" Skurriler könnte ein Filmprojekt nicht sein: Ehemalige Fassbinder-Stars und Mitbegründer des Neuen Deutschen Films beschäftigen sich mit Daniel Küblböck. In "Daniel, der Zauberer" (Kinostart ist am 12. August bei Rekord Film) stellt der schlagzeilenträchtigste Star der RTL-Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar", der als gut gelaunte, "positive Energie" versprühende Frohnatur nach wie vor problemlos Konzerthallen und Titelseiten der Boulevardpresse füllt, sein schauspielerisches Talent unter Beweis. Sogar in Cannes, wo der Film kürzlich auf dem Markt gezeigt wurde, stieß der Film auf großes Interesse bei internationalen Käufern. In der halb dokumentarischen Story von Ulli Lommel - ehemaliger Fassbinder-Kompagnon, der seit knapp 30 Jahren in Los Angeles lebt und vom Erotikfilm ("Jodeln is koa Sünd") über Horrorfilmproduktionen ("Boogey Man") bis hin zu Shows in Las Vegas so ziemlich alles in Szene gesetzt hat, was man sich nur vorstellen kann - spielt Daniel Küblböck sich selbst, einen Profientertainer also, der "von Millionen geliebt und gehasst" wird (so der Untertitel). Als er von zwei gefrusteten Teenagern auf offener Bühne ermordet werden soll, muss er sich beweisen.