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Wally44

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Alle Inhalte von Wally44

  1. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    «Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn» Ein Stimmungsbericht aus Berlin Ricard Persson genießt. Foto: Private Press Pierre Pagé schaut sich um. Inmitten von einer Fotografenmeute taumelt der frisch gebackene Meister-Coach mit dem Pokal in der Hand über das Eis. Der nicht eben hoch aufgeschossene Eisbären-Coach sucht seinen Assistenten - Hartmut Nickel. «Hartmut, Hartmut», ruft Pagé unsicher. Irgendwo im Blitzlichtgewitter taucht der langjährige Co-Trainer auf. Pagé reicht die schimmernde Trophäe weiter. Nickel, der wenige Minuten zuvor von seinem Schützling und «Eisbären-Weggefährten» Sven Felski zielgerichtet einer Bierdusche unterzogen wurde, ist überwältigt. Die Worte «Wahnsinn» sind öfter zu hören - viel mehr bringen alle Protagonisten in diesen Augenblicken nicht heraus. Dafür sprechen die Blicke Bände. Während der Pokal von Spieler zu Spieler wandert, stehen einige Eisbären-Profis andächtig da und versuchen, den Moment einzufangen. Die Augen schweifen hypnotisiert und doch hellwach im weiten Rund, hin zu den Fans, zu den Mitspielern, zum Trainergespann. Augenblicke später: EHC-Sprecher Moritz Hillebrand ist hektisch angespannt. Die Spieler sollen sich zum offiziellen Meisterschaftsfoto positionieren. Noch einmal wird die Position geändert. Die Ordner erteilen der betriebsamen Fotografenschar Anweisungen, ein Absperrband wird gezogen. Die Spieler fallen einige Meter weiter ineinander. Steve Walker, der Kapitän, lässt den Pokal im Vordergrund gar nicht mehr los, die Stimmung ist ausgelassen und wieder zucken Blitzlichte über die Gesichter der Spieler. Nun fahren die Spieler langsam vom Eis, die Party kann beginnen, in der Kabine stehen die Getränke schon bereit. Randnotiz: Der offizelle Empfang der Eisbären beim Regierenden Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit (SPD) soll am Freitag im Roten Rathaus stattfinden.
  2. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Erfolgreich durch Unterschiede Trainer Pagé und Manager Lee haben verschiedene Arbeitsstile - vielleicht ist die Zusammenarbeit bei den Eisbären daher so fruchtbar Berlin - Es war Mittwochmittag, als der Manager seinen Trainer mit einer ganz besonderen Personalie überraschte. Seit ein paar Wochen schon lag das Gerücht in der Hohenschönhausener Luft, die Berliner Eisbären seien an Olaf Kölzig interessiert, einem der besten Eishockeytorhüter der Welt, dazu noch ausgestattet mit einem deutschen Pass. An diesem Tag im Februar nun meldete Eisbären-Manager Peter John Lee Vollzug: „Wir haben Kölzig, er hat unterschrieben, morgen fliegt er nach Berlin.“ Trainer Pierre Pagé war hocherfreut und ging gleich in die Kabine, um die Mannschaft zu informieren. Die Profis aber winkten nur ab: „Wissen wir doch längst, Trainer, morgen kommt er an“, ein Spieler wusste sogar die genaue Ankunftzeit. In diesem Augenblick ging Pagé auf, dass er wohl mal wieder als Letzter eingeweiht worden war. Diese Episode ist eine von vielen aus dem Arbeitsalltag in Hohenschönhausen. Peter John Lee und Pierre Pagé stehen für den sportlichen Erfolg, der gestern im Gewinn der deutschen Meisterschaft gipfelte. Beide arbeiten sie rund um die Uhr für ihren Klub, haben durchaus ähnliche Ansichten, aber grundverschiedene Herangehensweisen. Wer das kritisch interpretiert, könnte schon ein kleines Kommunikationsproblem zwischen den beiden Leitenden Angestellten der Eisbären konstatieren. Positiv formuliert könnte man aber auch sagen, dass die Zusammenarbeit zwischen Pagé und Lee vielleicht gerade wegen ihrer konträren Arbeitsstile so fruchtbar ist. Der Manager hat bei der Verpflichtung neuer Spieler in den letzten, erfolgreichen Jahren wenig falsch gemacht. Dabei hat sich allerdings meist nicht – wie es häufig nach außen wirkt – der Trainer durchgesetzt. Pierre Pagé darf seine Wünsche äußern, aber sie werden eher selten erfüllt. Die Transfers und Verträge organisiert allein Peter John Lee, und er weiß offensichtlich, wer sich in Pagés Konzept fügt. Auf der anderen Seite ist dem Manager klar, dass er als Trainer längst nicht über Pagés Qualitäten verfügt. An dessen Kompetenz in Sachen Eishockey zweifeln auch nicht seine zahlreichen Kritiker, die sich eher an seinem Temperament stören. Pagé kann in der Kabine schon mal sehr laut werden, und er drückt sich dann keineswegs so gewählt aus wie bei seinen Exkursen über Philosophie und Literatur abseits des Eises. In seinen gut drei Berliner Jahren hat Pagé noch kein einziges Kabinenfest zugelassen, und wenn er nach einem Spiel oder, schlimmer noch, im Mannschaftsbus einen Spieler mit einer Bierflasche erwischt, dann hat das für den Betreffenden denkbar unangenehme Folgen. Er erwartet von seinen Spielern keine Freundschaft, sondern Respekt – und steht damit im direkten Gegensatz zu Peter John Lee. Der war auf der Berliner Trainerbank einer von Pagés Vorgängern, und die deutschen Spieler beschwerten sich damals ein ums andere Mal über den großen Einfluss der kanadischen Profis. Das hat sich unter Pagé grundlegend gewandelt, auch wenn die Nordamerikaner weiter die größte Fraktion im Team stellen. Das Berliner Nachwuchsprogramm, über das in den vergangenen Jahren zahlreiche junge deutsche Spieler an das in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) geforderte Niveau herangeführt worden sind, ist Pagés Werk. Hier ist er der Visionär, der bewiesen hat, dass er im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen über den kurzfristigen Erfolg einer Saison hinaus denkt. Pagé sucht den Konflikt und vergisst sich schon mal, Lee ist eher konfliktscheu und hat sich dafür in seiner Außendarstellung stets unter Kontrolle. Es gab Situationen, in denen beide Seiten dieses so ungleichen Duos ernsthaft am Sinn einer weiteren Zusammenarbeit zweifelten. Sowohl Lee als auch Pagé haben dies schon mal hinter vorgehaltener Hand geäußert. Doch nichts ist so konfliktentschärfend wie der Erfolg, und der spricht in dieser Saison eindeutig für die Zusammenarbeit der beiden unterschiedlichen Charaktere. Auch wenn die Reibereien weitergehen, zum Beispiel im Fall von Lees spektakulärster Verpflichtung. Olaf Kölzig wurde in Berlin mit großem Brimborium empfangen und machte ein paar hervorragende Spiele, doch dann verletzte er sich am Knie und erklärte seine Saison für beendet. Während Pagé noch damit beschäftigt war, den nach Kölzigs Verletzung völlig verunsicherten ehemaligen Stammtorhüter Oliver Jonas aufzubauen, hatte Peter John Lee eine ganz andere Idee: „Olaf kann uns mit seiner Erfahrung helfen. Auch auf der Ersatzbank, als moralische Unterstützung.“ Ein Spiel lang gab der lädierte Kölzig den Ersatztorhüter, dann schickte ihn der Trainer auf die Tribüne: „Ein verletzter Spieler kann uns nicht helfen“, sagte Pierre Pagé. „So etwas ist Unsinn!“
  3. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Stimmen zur Meisterschaft Pierre Pagé, EHC-Coach: Die Mannschaft wollte die Meisterschaft. Sie hat in dieser Saison sehr diszipliniert gespielt. Ich habe ja damals gesagt, daß wir es schaffen, es hat eben nur ein paar Jahre gedauert. Sven Felski, EHC-Stürmer: Für diesen Moment habe ich 13 Jahre gekämpft. Ich freue mich riesig. Ein großes Kompliment geht an die Truppe, die sich diesen Sieg wirklich verdient hat. Oliver Jonas, EHC-Torhüter: Dieses Gefühl ist unbeschreiblich. Ich weiß in diesem Augenblick noch gar nicht, was dieser Titel wirklich für mich bedeutet. Die Mannschaft ist super, was wir geleistet haben, ist eine Riesen-Sache. Stéphane Richer, Adler-Coach: Ich bin sehr froh für die Berliner. Die Spieler und die Fans haben sich diesen Sieg wirklich redlich verdient. Die Eisbären waren die stärkere Mannschaft. Stefan Ustorf, EHC-Stürmer: Das ist der glücklichste Tag in meiner Karriere - endlich habe ich meinen ersten Titel. Erik Cole, EHC-Stürmer: Unbeschreiblich. Ich hätte nie gedacht, daß ich nach dem Wechsel nach Berlin das erlebe. Die Fans sind unglaublich. Ich bin froh, ein Teil der Eisbären zu sein. Axel Schulz, Ex-Profiboxer: Die Eisbären haben den Titel schon lange verdient. Das ist ein Triumph für Berlin, für ganz Brandenburg. Die Eisbären sind einfach Kult. Ich mache mir nur Sorgen um den alten Wellblechpalast bei der Stimmung.
  4. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Das Warten dauerte 17 Jahre: Vom Aufsteiger Dynamo zu den Meister-Eisbären 1989: Im Rahmen der Wende in der DDR nahmen die Dynamo-Klubvorsitzenden aus Berlin und Weißwasser im Dezember 1989 Kontakt mit dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) auf, um die Aufnahme der DDR-Klubs in die BRD-Bundesliga im Falle einer Wiedervereinigung zu klären. 21. 3.1990: Die Sektion Eishockey wird aus dem SC Dynamo ausgegliedert. Neuer Name: EHC Dynamo. 10. 5.1990: Knapp fünf Monate vor der staatlichen Wiedervereinigung werden die beiden Ostvereine in den DEB aufgenommen - und dürfen ab der Saison 1990/91 in der ersten Bundesliga spielen. 1991: Abstieg in die 2. Liga als Elfter der Bundesliga. 1992: Sofortiger Wiederaufstieg in die Bundesliga. Umbenennung in EHC Eisbären Berlin. 1995: Gründung der DEL. 1996/97: Die Eisbären erkennen als erstes DEL-Team die Chancen des Bosman-Urteils und wechseln fast den kompletten Kader aus. Mit Erfolg - sie werden DEL-Dritter. 1997/98: Deutscher Vizemeister. Zweiter Platz beim IIHF-Continental-Cup in Tampere. 1998: Der finanziell kriselnde Verein wendet 18 Konkursanträge ab. 1998/99: Dritte Plätze in DEL und Europaliga. Klub-Besitzer wird die amerikanische Anschutz-Gruppe - die finanzielle Rettung des Vereins. 1999/2000: Der Eisbären-Dokumentation "Heimspiel" von Oscar-Preisträger Pepe Danquart hat bei den Berliner Filmfestspielen Premiere. Zweiter beim IIHF Continental-Cup in Berlin. 2001/2002: DEL-Dritter. 2002/2003: Die Eisbären beenden die Vorrunde auf Platz eins. Mit durchschnittlich 2,10 Punkten pro Spiel stellen die Eisbären einen neuen DEL-Rekord auf. Am 16. März kommen 8722 Zuschauer zum dritten Viertelfinalspiel in die Deutschlandhalle und sorgen damit für einen Zuschauerrekord im Berliner Eishockey. 2003/2004: Deutscher Vizemeister. Als erstes DEL-Team werden die Eisbären zum zweiten Mal hintereinander Vorrunden-Erster und ziehen ungeschlagen ins Play-off-Finale. Am 18. Januar feiern die Eisbären den 76. Sieg in der Amtszeit von Pierre Pagé. Mit dem Sieg löst er Peter John Lee als erfolgreichster Eisbären-Coach ab. Am 7. März 2004 erzielt Sven Felski seinen 299. Scorerpunkt und ist damit der Spieler mit den meisten Punkten in der Eisbären-Geschichte. 2004/2005: Die Berliner gehen als Zweiter ins Play-off und werden am 19. April 2005 erstmals gesamtdeutscher Meister. Der letzte Titel in der DDR-Oberliga, in der die Hohenschönhauser 15 Mal Meister waren, liegt 17 Jahre zurück.
  5. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Die Eisbären Berlin sind am Ziel ihrer Wünsche und dürfen ihre erste deutsche Eishockey-Meisterschaft feiern. Der Nachfolge-Club des 15-maligen DDR-Titelträgers SC Dynamo Berlin schaffte mit 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) gegen Adler Mannheim schon im dritten Playoff-Finale den nötigen dritten Sieg. Held des Abends war Erik Cole, der nach dem Rückstand durch Jochen Hecht (8. Minute) mit seinen Treffern in der 18. und 38. Minute für die Wende sorgte. Zum Endstand trafen Kapitän Steve Walker (45.) mit seinem fünften Final-Tor und Denis Pederson (54.), der in der Serie schon zum vierten Mal erfolgreich war. Zuletzt hatte der SC Dynamo 1988 einen DDR-Titel in den Ostteil Berlins geholt, letzter Bundesliga-Champion war vor sogar schon 29 Jahren der Berliner Schlittschuh-Club aus dem früheren Westen. Die von Viertel- und Halbfinale müden Mannheimer wehrten sich nach den 3:5- und 0:4-Niederlagen in den ersten beiden Endspielen zwar noch einmal wacker, waren aber erneut zu undiszipliniert und verpassten somit ihre sechste deutsche Meisterschaft. Die Adler erwischten wie im ersten Finale den besseren Start und konnten nach abgelaufener Sperre wieder Christoph Ullmann aufbieten, der an der Seite von Hecht spielte. Mannheims Trainer Stéphane Richer, der auf den gesperrten Steve Kelly verzichten musste, hatte seine Paradereihe mit Hecht, René Corbet und Devin Edgerton dafür zumindest zeitweise gesprengt. Das Trio stand jedoch auf dem Eis, als Hecht in Überzahl einen Schuss von Yannick Tremblay zum 0:1 abfälschte. Es war schon das zehnte Playoff-Tor des Nationalstürmers. Die Berliner, bei denen nach seinem Muskelfaserriss und nur einem Tag Mannschaftstraining Torjäger Kelly Fairchild wieder mitwirkte, hatten zuvor durch Stefan Ustorf (4.) eine große Chance. Doch obwohl sich die Mannheimer erneut zu viele Strafen einhandelten, agierten die Hausherren nicht so zwingend wie in den ersten beiden Partien. Der Ausgleich fiel bei Berliner Unterzahl, als NHL-Import Cole mit explosivem Antritt alle Gegner stehen ließ. Damit verschenkten die Mannheimer wie am Freitag eine Führung in Berlin und gerieten danach immer stärker unter Druck. Kapitän Hecht protestierte in der nickeliger werdenden Begegnung zwar immer wieder gegen die Strafzeiten, verpasste seinerseits beim besten Adler-Konter aber den erneuten Führungstreffer (31.). Den Eisbären fehlte es dagegen lange an Präzision. Erst bei 5:3-Überzahl erlöste Cole die 4695 Fans im Wellblechpalast, als der Amerikaner einen Schlagschuss von Shawn Heins zum 2:1 ins Netz abfälschte. Walker und Pederson machten Mannheims letzte Bemühungen wiederum in Überzahl zunichte.
  6. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Das war eine wahrlich meisterliche Leistung. Mit 4:1 besiegten die Eisbären Berlin am Abend im dritten Finale der "best of five" Serie die Adler Mannheim und feierten damit ihren ersten gesamtdeutschen Meistertitel. Nach dem 0:1 Rückstand schlugen die Special-Teams der Eisbären gnadenlos zu. Drei Treffer erzielte das Pagé –Team im Powerplay und einen sogar in Unterzahl! Die Adler gingen in der 8. Spielminute durch einen Powerplaytreffer von Nationalstürmer Jochen Hecht in Führung. Zwei Überzahlsitualtionen gegen die Adler Rene Corbet und John Tripp (2+10) brachten den Eisbären im weiteren Verlauf des Drittels nichts ein. Als Torjäger Denis Pederson in der 16. Spielminute auf die Sünderbank musste, nutzten die Eisbären diese Unterzahlsituation allerdings eiskalt aus und markierten durch NHL-Crack Erik Cole in Unterzahl den 1:1 Ausgleich. Im zweiten Abschnitt hatten beide Teams in Überzahl mehrfach die Gelegenheit zur Führung. Erst, als die beiden Mannheimer Eric Healey und Jason Podollan in der 36. Spielminute auf die Strafbank mussten, gelang den Eisbären die erstmalige Führung im Match. Erik Cole hatte auf Zuspiel von Shawn Heins und Mark Beaufait erneut getroffen. Für die Vorentscheidung sorgte Steve Walker mit einem weiteren Powerplaytreffer zum 3:1 in der 45. Minute. Mannheim schwächte sich kurz darauf einmal mehr, weil Marcus Kink wegen Checks von hinten für 2+10 Strafminuten auf die Sünderbank durfte. Die endgültige Entscheidung fiel, wie könnte es anders sein, wieder einmal im Powerplay. Dieses Mal saß Nico Pyka für die Adler draußen. Allerdings nicht lange. Nach 50 Sekunden hatte Denis Pederson zum 4:1 Endstand getroffen. Nach dem Spiel kannte der Jubel im und um Wellblechpalast verständlicherweise keine Grenzen.
  7. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Ich danke dir vom ganen Herzen mein Freund
  8. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Wartezeit der Eisbären hat ein Ende DEL-Titel nach 4:1 über Mannheim - Freitag Empfang im Roten Rathaus Der Manager qualmte eine dicke Zigarre und grinste, Urgestein Sven Felski drückte Co Trainer Hartmut Nickel ganz fest an sich, und der Held des Abends herzte leidenschaftlich die Meistertrophäe: 15 Jahre nach der Wiedervereinigung haben die Eisbären Berlin erstmals den Thron der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bestiegen. Nach dem 4:1 im dritten Play-off-Finale und dem nötigen dritten Sieg über die Adler Mannheim verwandelte sich die Anspannung der gesamten Saison in einen einzigen Berliner Freudentaumel. „So diszipliniert wir auf dem Eis waren, so groß ist das Chaos in der Kabine. Vor Nachmittag bin ich nicht in der Geschäftsstelle“, sagte Manager Peter John Lee und gönnte sich einen Schluck Berliner Pilsener, während in der Umkleide der Eisbären Spielerfrauen und -kinder mit den verschwitzten Profis auf den Bänken tanzten. Erst weit nach fünf Uhr am Mittwochmorgen endete die Party im Vereinslokal „Powerplay“. „Das ist der krönende Abschluss dieser Saison und der schönste Tag meiner Laufbahn“, sagte Nationalspieler Stefan Ustorf nach dem Triumph über seinen ehemaligen Club, den er im Herbst 2003 im Ärger verlassen hatte. Für Ustorf war es nach der verlorenen Endspielserie 2002 mit Mannheim gegen die Kölner Haie der erste DEL-Titel seiner Laufbahn. Für Berlin war es der erste deutsche Meistertitel seit 1976, als der legendäre Schlittschuhclub mit Trainer Xaver Unsinn zum letzten Mal Champion war. Dass nach dem 5:3 und dem 4:0 in den ersten beiden Partien bereits das dritte Finale zum Titelgewinn genügte, hatte Ustorf seinem Teamkollegen Erik Cole zu verdanken. Der US-Boy drehte das dritte Spiel mit einem Doppelschlag (18../38.) im Alleingang zugunsten der Hausherren und verdiente sich auch deswegen die Auszeichnung zum wertvollsten Spieler der Play-offs (MVP). „Es ist fantastisch, in dieser Mannschaft zu spielen. Als ich gesperrt war, haben die anderen die Lücke geschlossen“, sagte der 26-Jährige, der während der Meisterrunde vier Spiele wegen eines verbotenen Checks zusehen musste. Eine erneute Schlappe wie 2002 mit den Carolina Hurricanes im Stanley-Cup-Finale gegen die Detroit Red Wings wollte Cole unbedingt vermeiden. „Wenn du einmal ein Finale verloren hast, willst du das nie wieder erleben müssen“, sagte er. Tatsächlich war Berlin in dieser Saison die Mannschaft, die sich dem jeweiligen Gegner am wenigsten ausrechenbar präsentierte. Im Halbfinale wuchs Mark Beaufait über sich hinaus, in Finale waren Kapitän Steve Walker und Denis Pederson mit 9 von 13 Toren die Erfolgsgaranten. Auch am Dienstag machten sie mit ihren Treffern zum 3:1 (45.) und 4:1 (54.) alles klar. Besondere Freude bei Felski und Nickel Ganz besonders emotional nahmen die Berliner Urgesteine Sven Felski und Co-Trainer Hartmut Nickel den Titelgewinn auf. Nationalspieler Felski, der seit 16 Jahren im Eisbären-Trikot spielt: „Wir beide sind so lange hier und haben so lange auf diesen Tag gewartet. Wir wollten es unbedingt schaffen.“ Nickel, der seit 1963 im Verein ist, feierte alle 15 DDR-Meisterschaften des Vorgängerklubs SC Dynamo Berlin und sprach von einer Sternstunde. „Der gesamtdeutsche Titel war immer mein Traum. Wir haben eine Marke gesetzt, auf die jeder hier stolz sein kann. Ich hoffe, auch die West-Berliner denken so“, meinte der 60-Jährige. Die Mannheimer hingegen verließen mit gesenkten Köpfen den Wellblechpalast. „Wir sind nach Berlin gefahren, um ein viertes Spiel zu erzwingen. Dass das nicht so ist, ist schade“, schimpfte Play-off-Topscorer Jochen Hecht, der mit seinem 20. Scorerpunkt für die zwischenzeitliche Mannheimer Führung gesorgt hatte (8.). Der gebürtige Berliner und frühere Eisbär Nico Pyka fand immerhin noch einen Trost in der Niederlage. „Ich freue mich für Sven Felski und die Berliner Fans“, sagte der Ex-Nationalspieler. Dass es für die Adler nicht zum fünften DEL-Titel und zur sechsten Meisterschaft insgesamt reichte, lag auch am Substanzverlust in den Serien gegen Nürnberg und Frankfurt. „Vor allem das Halbfinale gegen die Lions war so emotional für uns. Dadurch waren wir jetzt einfach zu müde und haben zu viele Strafen genommen“, sagte NHL-Profi Sven Butenschön, dessen Verbleib in der DEL genau wie der von Jochen Hecht von der möglichen Fortsetzung des Arbeitskampfes in der NHL abhängt. Eisbären zum Empfang im Rathaus Von ihren Fans Feiern lassen werden sich am Freitag beide Clubs. Die Eisbären werden gegen 18.00 Uhr im Roten Rathaus von Bürgermeister Klaus Wowereit empfangen, ehe sie um 19.30 Uhr am Wellblechpalast von den eigenen Fans erwartet werden. Auch Mannheim jubelt seinen Vizemeistern vorm Rathaus (17.00 Uhr) zu. Um 18.00 Uhr findet dann die letzte Party im Friedrichspark statt. Ab der kommenden Saison spielen die Adler in der modernen SAP-Arena.
  9. Wally44 antwortete auf Beitrag im Thema in Italo Dance
    Glückwunsch auch wenn er es NIEEE Lesen wird *g*
  10. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Ja wiegesagt, es war DAS Erlebnis für mich in meinen Leben...es wird schwer sein das persönlich noch zu toppen es ist etwas, was ich NIE vergessen werde Diese Sasion war eine ganz besondere für mich ich habe viele viele neue Freunde gefunden & es hat sich sogar eine ganz besondere Freundschaft rauskristalisiert *freu*
  11. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Startschuß für Bau der Superhalle Anschutz-Arena: Erschließungsarbeiten beginnen kommende Woche - Suche nach Namensgeber läuft auf Hochtouren Von Sabine Gundlach Ein Namensgeber ist noch immer nicht gefunden, doch am nächsten Montag starten die Arbeiten für die Anschutz-Arena am Friedrichshainer Spreeufer. Für 20 Millionen Euro werden bis Ende 2006 Straßen gebaut und Leitungen verlegt. Startschuß für Berlins modernste Arena. Das Gelände ist freigeräumt, die europaweite Ausschreibung abgeschlossen, der Auftrag vergeben - jetzt können die Bauarbeiten für die Anschutz-Arena am Ostbahnhof beginnen. Nach mehreren Verzögerungen starten kommende Woche die Arbeiten für die Infrastruktur von Europas modernster Multifunktionshalle der amerikanischen Anschutz Entertainment Group. Der Zuschlag für dieses 20-Millionen-Projekt ging jetzt an die Arbeitsgemeinschaft der drei Berliner Baufirmen Stehmeyer & Bischoff, Beton & Rohrbau, Bleck & Söhne und die Strabag. Damit scheint die Realisierung der Anschutz-Arena allen Skeptikern zum Trotz einen wesentlichen Schritt voranzukommen. "Wir haben den Vertrag für die Bauarbeiten unterschrieben, jetzt gibt es kein Zurück mehr", sagt Michael Kötter. Der Project-Control Manager der Anschutz Entertainment Group betont, "daß wir mit der Vergabe der Arbeiten absolut im Zeitrahmen liegen". Das stimmt nicht ganz, denn die ursprünglich zur Fußball-WM 2006 geplante Eröffnung steht schon lange nicht mehr zur Debatte. Mittlerweile wird die Premierenfeier vage für Juli 2007 angedacht. "Ende 2006", so Kötter, werde man "das Areal mit etwa 15 Straßenabschnitten inklusive Bürgersteigen und Bäumen an den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg übergeben". Die Anschutz Entertainment Group zahlt etwa 20 Prozent der Infrastrukturmaßnahmen, je 40 Prozent der Kosten übernehmen das Land und der Bund. Unterdessen läuft die Suche nach einem Namensgeber auf Hochtouren. Entgegen seiner Prognosen von Juli 2004 kann der Europa-Geschäftsführer der Anschutz Entertainment Group Development GmbH, Detlef Kornett, noch immer keinen Namensgeber für das ambitionierte 150-Millionen-Euro-Projektes in Friedrichshain vorweisen. "Wir haben keinen, den wir bekannt geben wollen", bestätigte Kornett gestern dieser Zeitung. Den offensichtlich langwierigen Prozeß der Vermarktung der Namensrechte erklärt Kornett unter anderem damit, "daß wir möglichst ein in Deutschland ansässiges, bedeutendes Unternehmen als Partner gewinnen wollen, doch die Entscheidungswege sind länger als erwartet". Der Preis sei keineswegs der alleinige Grund für eine Entscheidung, betonte Kornett. Wie ein Brancheninsider dieser Zeitung sagte, verlange das Unternehmen des US-Milliardärs Phil Anschutz allerdings eine für deutsche Verhältnisse sehr hohe Summe. Dem Vernehmen nach soll es sich um einen Betrag in dreistelliger Millionenhöhe handeln. Zum Vergleich: Dem Versicherungskonzern Allianz ist die Werbung mit dem Namen Allianz-Arena für das neue Fußballstadion in München 90 Millionen Euro wert. Anders in den USA: Dort zahlte der Büroausstatter Staples Anschutz mehr als 150 Millionen Dollar dafür, daß die Arena in Los Angeles mindestens 15 Jahre "Staples Center" heißt. Ob Anschutz in Berlin auch ohne Vermarktung der Namensrechte baue? "Diese Option gibt es nicht", antwortet Detlef Kornett. "Ich gehe davon aus, daß wir bald einen Partner präsentieren und wahrscheinlich im Herbst den Grundstein für die Arena legen."
  12. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Nunja also ich bin klein zu sehen wenn du die erste seite nach der mittelseite aufschlägst, da wo Robbe grade die Fahne schwenkt bin ich rechts oben im Bild zu sehen... Naja die Stimmung war schon Okay im Vergleich zur Saison aber trotzdem wärs gewiler wenn man mit 700 Leuten auswärts den titel geholt hätte es war so geil am Anfang war ich eigentlich gefasst, bis dann die ganzen umarmungen dran kam, da sind bei mir alle Dämme gebrochen So dolle hab ich seit der Finalniederlage letztes Jahr in Frankfurt nich mehr geweint Aber diesmal waren es Freudentränen... Schlecht fand ich die Aktion der Mannheimer spieler, die nach dem sie den "VIZE POKAL" bkommen hatten in die Kabine sind statt sich wie faire Loser an den feierlich keiten (Pokalübergabe) teilzunehmen...
  13. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Der beste Prem. Kommentar gestern Abend... Hohenschönhausen Bebt der Wellblechpalast kocht *g*
  14. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Ja habs gelesen aber es müssen einfach ALLE Meldungen dazu hier rein
  15. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Nee also geschlafen hab ich gar nicht... liegt aber auch daran das ich Nachtschicht habe & zum Glück durft ich 2 Std. später anfangen also 0H. & so hab ich kurz den Moment des Triumphes genossen. naja war doch eher länger ne Std. oder so & bin dann zur Arbeit gefahren 10.000L. Freibier solls gegeben haben 4H. waren einige immer noch am Feiern also da hab ich die letzte SMS bekomme *g* Ja was soll ich noch erzählen? Am besten du fragst einfach das was dich intressier übrigen Shadow ich bin auch im Kurier *g*
  16. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Eisbären Berlin sind Deutscher Meister 2005 Eisbären am Ziel ihrer Träume - erstmals gesamtdeutscher Meister Die Eisbären Berlin sind am Ziel ihrer Träume. Die Hauptstädter machten durch einen 4:1 (1:1, 1:0, 2:0)-Erfolg im dritten Play-off-Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) den ersten gesamtdeutschen Meistertitel der Vereinsgeschichte perfekt. Nach dem 5:3 am vergangenen Freitag und dem 4:0 am Sonntag gelang dem 15-maligen DDR-Meister als zweitem Klub in der elfjährigen DEL-Historie nach Mannheim (1997 gegen die Kassel Huskies) ein so genannter „sweep“ mit drei Siegen in drei Spielen der Endspielserie „best of five“. Vor rund 5.000 Besuchern im ausverkauften Wellblechpalast führte Erik Cole die Eisbären mit seinen Play-off-Treffern vier und fünf (18../38.) auf die Siegerstraße, nachdem Mannheim durch das zehnte Tor von Play-off-Topscorer Jochen Hecht in Überzahl in Führung gegangen war (8.). Kapitän Steve Walker (45.) und Denis Pederson (54.) verwandelten den Wellblechpalast mit ihren Toren schließlich in ein Tollhaus. Die Hausherren, die erneut ohne den verletzten NHL-Stargoalie Olaf Kölzig und dessen deutschen Nationalmannschaftskollegen Rob Leask auskommen mussten, wollten im ersten Drittel die Führung mit der Brechstange erzwingen. Mannheim kassierte zudem frühe Strafzeiten und spielte Berlin damit in die Karten. Doch nach zuvor sechs Gegentoren aus elf Unterzahlsituationen in den ersten beiden Finalspielen hielt sich der fünfmalige deutsche Meister aus der Kurpfalz mit einem Mann weniger auf dem Eis zunächst schadlos. NHL-Lockoutstar Jochen Hecht brachte die Adler, bei denen Stürmer Steve Kelly wegen einer Sperre fehlte, im Powerplay mit seinem 20. Scorerpunkt der Meisterrunde sogar überraschend in Führung. Was den Eisbären im ersten Abschnitt in Überzahl verwehrt blieb, gelang der Mannschaft von Trainer Pierre Pagé schließlich in Unterzahl. Cole bahnte sich trotz numerischer Überlegenheit des Gegners in unnachahmlicher Manier den Weg zum Tor und schob die Scheibe vorbei am starken Mannheimer Schlussmann Cristobal Huet zum Ausgleich ins Netz. Im Mitteldrittel bot sich den Fans lange Zeit das gleiche Bild. Mannheim, das in den Serien gegen Nürnberg und Frankfurt mehr Kraft in den Play-offs gelassen hatte als Berlin gegen Augsburg und Ingolstadt, wusste sich teilweise nur noch durch Fouls zu helfen. Der gute Schiedsrichter Thomas Schurr (Bad Wörishofen) sprach konsequent Strafen aus. Ausgerechnet eine umstrittene Hinausstellung gegen Mannheims Jason Podollan führte zu einer doppelten Überzahl der Eisbären. Der neunte Anlauf des Abends bescherte Berlin endlich das erste Powerplay-Tor, als Cole einen Schuss von Shawn Heins unhaltbar mit der Kelle in den Winkel abfälschte. Berlins Urgestein Sven Felski mit einem Pfostentreffer und erneut Cole alleine vor Huet vergaben die Vorentscheidung noch vor der zweiten Sirene. Das letzte Drittel begann mit einer Hiobsbotschaft für Berlin. Nationalspieler Stefan Ustorf, einer von elf deutschen Spielern im Eisbären-Aufgebot, blieb verletzt in der Kabine. Doch mit dem Triumph unmittelbar vor Augen ließ sich Berlin nicht mehr aus dem Konzept bringen. Walkers sechster Play-off-Treffer sorgte für die Entscheidung.
  17. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Danke habe ebend noch mal alles auf Premiere gesehen oh gott ich bin wohl zu leicht am Wasser gebaut *g* ich konnt mir meine Freudentränen nicht verkneifen... Nungut am Freitag ist Empfang im Roten Rathaus mit jeder Menge Pyroshow von den Fanatics *g* & dann Abends ist die MEISTERFEIER!!!
  18. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Ich fasse es nicht, es gibt kein Smiley für das was ich grade fühle ich bin total Fassunglos & mir stehen schon wieder die tränen in den Augen wenn ich an gestern zurück denke... Nun sind wir zum 16 mal Meister 15 mal in der DDR & zum ersten mal Gesamtdeutscher Meister (Ohne Worte) Ich hab nach den Finalsieg echt wie ein kleines Kind geheult es war der bewegenste Moment in meinen ganzen bisherigen Leben ich kann es einfach nicht weiter beschreiben Sorry mir fehlen die Worte... DEUTSCHER MEISTER 2005EHC EISBÄREN BERLIN
  19. Ich geniesse einfach die Zeit DEUTSCHER MEISTER 2005
  20. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Nu gehts los Ciao letztes Spiel der Saison!!!!
  21. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Pulp Fiction vs. Hockey
  22. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Danke euch beiden Hehe ja das mit den Karten is sone Sache es hätten über 20.000 Karten verkauft werden können aber mit ner kleinen Halle wo 4.695 Leutz reinpassen is das ein kleines Prob. schnapp dir ein paar Freunde & setzt dich in irgend ne Sportsbar & schau dir das an. Der Wellblechpalast wird beben... weil wir ihn Rocken werden YEAH 110% AKTIVER SUPPORT!!! Nur noch 4.45Std. Oh mann ich bin sowat von nervös wie noch nie zuvor bei nen Spiel
  23. Wally44 antwortete auf Callimera's Thema in All About Gigi
    Tze ich hab auch grad so einige Probleme & habs auch letztens Bio bei ICQ erläutert das ich nie was verkaufen würde wobei mir andre geholfen haben es zu bekommen weil das für die eine schallende Ohrfeige wäre sorry ich find dein Verhalten erbärmlich!!! Wie wärs wenn du die CD hier ins Forum zum Selbstkostenpreis wieder reingesetzt hättest?
  24. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Yeah Baby's in 9 Std. kommt ne Frd. zu besuch da kochen wa wieder schick & dann gehts ab zum Spiel in 11.5 Std. isses soweit man bin ick aufgeregt...

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