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Wally44

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Alle Inhalte von Wally44

  1. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Endlich, nach 173 Tagen wieder gepinnt DANKE
  2. echt? scan mal bitte ein
  3. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Zum Glück haben wir den Titel an die Spree geholt Wunder oder Mogelpackung? - Adler sind Vizemeister Mannheim, 19. April Die Mannheimer Adler sind Vizemeister und das bezeichnen viele schon als Wunder. Aber ist es eines? Nicht wirklich, wenn man von der Papierform ausgeht. Da stehen Spieler in den Reihen der Mannheimer, die sich teuer verkaufen, weil ihre Statistik stimmt. Oder, sollte man besser sagen, stimmte? Denn einige der Gutverdienenden haben in der zu Ende gegangenen Saison zwar viel Geld eingestrichen, dafür aber wenig geleistet. Sie haben für eine höchst unerfreuliche Mogelpackung gesorgt. Da ist dann letztendlich die Papierform vollkommen nebensächlich. Diese Hochbezahlten haben damit nicht nur die Fans verschaukelt, die ihr gutes Geld ins Stadion getragen haben und dafür statt deftiger Nahrung salzarme Magerkost geboten bekamen. Fans, die bedeutend weniger verdienen als die Stars und die dafür hart arbeiten müssen, die keinen Arbeitgeber haben, der ihnen noch die letzte Klorolle nachträgt und sie zudem bei Schludrigkeit in Schutz nimmt, statt die Kündigung anzudrohen. Die Dienst-Verweigerer in Adler-Reihen haben aber auch ihre Kollegen um den Lohn ihrer Mühen gebracht. Jene wirklichen Profis wie Corbet, Hecht, Kink, Huet, Pyka, Ullmann, Bakos,Carciola, Groleau, Edgerton und andere oder die Jungs, die vor gar nicht langer Zeit noch Jungadler waren und gewöhnt sind, alles zu geben. Wir wollen festhalten: Ein großer Teil dieses Teams hat gekämpft und sich eingesetzt, aber im Profisport hat man nur Erfolg, wenn wirklich alle in eine Richtung ziehen. Und das war nicht der Fall im Adler-Team. Da reicht es nicht, dass man einen Hebel umlegt, wenn die Play Offs vor der Tür stehen und mit feistem Grinsen verkündet, sie seien ja die eigentliche Eishockey-Saison. Dann, bitte schön, liebe Adler, verkauft auch zweierlei Dauertickets: Das eine für jene Unerschrockenen, die sich nicht davor scheuen, gewaltig frustriert zu werden in einer endlos scheinenden Vorrunde und das andere für alle, die ein wenig Spaß wollen in den Play Offs. Schöne Aussichten wären das für eine neue Arena. Manche Spieler müssen gemeint haben, wenn sie ab dem Viertelfinale einen Gang zulegten, schiene wieder die Sonne und die Fans würden geblendet von solch überirdischer Schönheit. Oh nein, meine Herren, so leicht geht das nicht. Zwar freute man sich von Herzen über die Runden gegen Nürnberg und Frankfurt, man sah gutes Eishockey und viel Kampf, aber alles war damit noch lange nicht vergessen. Im Gegenteil, viele fühlten sich jetzt doppelt verschaukelt. Letztendlich kam man aber überein, dass der eigene Spaß an diesem wunderschönen Sport es rechtfertigte, die Augen kurz zu schließen, zu verdrängen und beim Aufmachen alles in einem positiveren Licht zu sehen und sei es nur aus dem Grund, dass man sich noch ein wenig Freude gönnen wollte.Sich und dem guten, alten Friedrichspark, der immerhin bald nicht mehr existieren wird. Gegen Berlin ging dann denjenigen, die immer gekämpft hatten und teilweise doppelt belastet waren, weil sie die Verweigerer mitziehen mussten, die Puste aus und jene, die Schweißtreibendes nicht mehr gewöhnt waren, pfiffen auf dem letzten Loch. Es ehrt jeden Arbeitgeber, wenn er fast beleidigt seine Leute verteidigt, mit dem Hinweis, die Runde davor habe zu viel Kraft gekostet. Eher gewöhnungsbedürftig ist es jedoch, wenn die Schuldzuweiseung plötzlich in Richtung Kritiker geht statt in die Richtung, in die sie gehen sollte. Übertragen wir das doch mal aufs wirkliche Leben, auf das der Fans. Ich möchte denjenigen Chef sehen, der sich hinstellt, den Untergebenen, der gerade eine Maschine kaputtgemacht oder eine wichtige Sendung verloren hat, verbal streichelt und die Scheltenden, die diese Maschine oder diese Sendung bekommen sollten und schon dafür bezahlt haben, anfaucht, sie sollten doch bitte ganz brav still sein, das käme schließlich nur daher, weil der arme, arme Versager ja einige Überstunden in der letzten Zeit gemacht habe. Alles klar? Das wird nicht passieren normalerweise, bei den Adlern aber geschieht es. Von uns Durchschnittsmenschen verlangt man, dass wir immer und allzeit konzentriert arbeiten, egal, unter welchen Rahmenbedingungen das auch sein mag. Wir wollen diesen Maßstab auch an Profisportler angelegt wissen. Hochbezahlte Profis, denen die Spucke wegbleibt vor Ende einer Saison? Klar, das kommt vor, sollte aber vor allem dann vorkommen, wenn man sich über die ganze Spielzeit hinweg verausgabt hat. Was bei den Ehrlichen im Adlerteam sicherlich passiert sein kann, die anderen hatten einfach nicht genug Kondition für die DEL wie es scheint. Da hätte ein klein wenig mehr Eigeninitiative beim Krafttraining ja vielleicht Wunder wirken können. Merkwürdigerweise nur hielten die Eisbären bis zum Schluss durch und die hatten sich oft genug mit ihrem Offensiv-Eishockey ein Bein rausgerissen. Kein Mensch wird vergessen, wie viel Kraft die Spiele der Adler gegen die Lions kosteten, wie viel Moral das Team hier zeigte, wie viel positive Aufregung das den Fans beschert hat. Keine Frage, aber als Entschuldigung für alles darf noch nichtmal das dienen. Von harten Profis muss man erwarten können, dass sie ihren Körper so in Schuss halten, dass der nicht auf der Zielgerade schlapp macht. Was also war nun der Hauptfehler in dieser Saison? Wie gesagt, von der Papierform her waren die Spieler ja gut, vielleicht konnte man einfach nicht wissen, wie sich der eine oder andere entpuppen würde? Stimmt zu einem gewissen Grade sicherlich. Allerdings gab es schon zu Beginn der Saison klare Zeichen und ebenso klare Aussagen über den Charakter einiger Cracks, man war also gewarnt, so ganz überraschend kam es nicht, dass einige nicht die geringste Lust hatten mitzuziehen. Und zwar nicht nur mit Helmut de Raaf, der irgendwann entnervt seinen Hut nahm und heilfroh war, bei den Jungadlern wieder einsatzfreudige Sportler zu haben. Für ihn waren ausgebuffte Kanadier nicht das richtige, ein de Raaf, der selber alles gibt für seinen Sport, der keine faulen Ausreden gelten lässt, hätte mit einem jungen, hauptsächlich europäischen und hungrigem Team eine gute Chance auf einen interessanten Neubeginn in Mannheim gehabt, nicht aber mit Leuten, die meinen, sie seien einfach zu gut für die DEL. Und dann den Beweis schuldig bleiben. Stephane Richer ist ein guter Mann, gar keine Frage, aber auch er hatte anfangs Probleme mit der Arbeitsauffassung einiger, doch er kannte ihre Mentalität besser als sein Vorgänger, konnte irgendwie damit umgehen, selbst wenn er manchmal nach vergeigten Spielen am Rande seiner Weisheit angekommen zu sein schien. Auch Richer war zwischendurch zutiefst enttäuscht, gerade, weil ihm und Mike Rosati diese Mentalität vollkommen fremd war: Diese beiden dienten immer als Vorbilder an Einsatz in ihrer aktiven Zeit. Dennoch: Richer zu halten und zum Chefcoach zu machen ist sicherlich die richtige Entscheidung. Wenn er in der kommenden Saison die Guten im Team, diejenigen, die siegen wollen und dafür kämpfen, behalten kann, dazu einige Cracks kriegt, die ihre Nase nicht himmelhoch tragen und leider ihre Füße nicht mehr erkennen können auf diese Weise, dann könnte man neu anfangen. Es ist allen Beteiligten zu wünschen, dass im kommenden Team der Charakter eine tragende Rolle spielen möge, wie es früher in Mannheim der Fall war. Die Saison im Friedrichspark ging nicht so schlimm zu Ende, wie man vor Beginn der Play Offs gefürchtet hatte. Die in dieser Spielzeit so wenig verwöhnten Fans bewiesen einmal mehr ihre Klasse und standen auch hinter diesem Team durch die nervenaufreibenden letzten Spiele. Sogar am allerletzten Spieltag vor dem Videowürfel im Stadion. Dass sie hier nochmal etwas geboten bekamen, das macht alles erträglicher. Denn man muss den Adlern auf jeden Fall attestieren, dass sie auch im dritten Finalspiel den Eisbären einen tollen Kampf lieferten.Und es freut einen für jene Cracks, die es sich verdient haben, die anderen kann man sowieso vergessen. Es bleibt zu hoffen, dass das Management jene in die Wüste schickt, die nicht zu Mannheim und seinen Adlern passen, egal, ob sie einseitige Optionen haben oder nicht. Nochmal darf man sich eine Saison wie die vergangene nicht erlauben. Letztendlich war keiner übermäßig enttäuscht, als die Eisbären Meister wurden. Nach dem Sonntagspiel ging man heim in der festen Überzeugung, das sei es nun gewesen. Und das passt hervorragend zu dieser Spielzeit. Früheren Teams hätte man das Wunder zugetraut, bei diesem war man hochbeglückt über den Vizetitel, den man ihm schon zuordnete, bevor die letzte Schlacht geschlagen war.
  4. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Noch mehr Impressionen
  5. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Das gilt natürlich auch für dich Soleil!!!
  6. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Ein paar Impressionen Danke für die Bilder MAYO
  7. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Danke dir!!!
  8. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Neues vom Meister! Eisbären sind MeisterDas feiern in Berlin reißt nicht ab. Am heutigen Donnerstag gibt der Hauptsponsor der Eisbären, die GASAG, einen Empfang in ihrem Shell-Haus am Reichpietschufer. Jener Ort, an dem Pierré Page Anfang September den Berliner Pressevertretern den Satz „Ich kann nichts versprechen, aber ich hoffe das wir uns alle im April lachend wieder sehen!“ in die Notizblöcke diktierte. Jetzt lachen alle, und sicher auch die ca. 400 geladenen Gäste am heutigen Abend. Die große Feier findet aber erst am Freitag statt. Bevor ab 19:30 Uhr mit den Puhdys, der Berliner Rockkultband, die Meisterfeier im heimischen Wellblechpalast beginnt, gilt es für die Meister-Cracks ab 17 Uhr im Konvoi vom Auto-Sponsor in Charlottenburg aus sich gegen halb sechs vor dem Brandenburger Tor, dem wohl bekanntesten Berliner Wahrzeichen, zum Meisterfoto zu positionieren, ehe es um 18 Uhr den Empfang bei Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit gibt. Mit ihnen ziehen ebenfalls die Fans zum Roten Rathaus, die ab 16 Uhr vom Wellblechpalast aus den 6 km langen Fußmarsch - wohl gerne - auf sich nehmen. Aber nicht nur die Feiervorbereitungen laufen auf Hochtouren, sondern auch die Planungen für die neue Saison. Neben den Abgängen vom schwedischen Verteidiger Persson in Richtung Klagenfurt, Stürmer Alex Barta nach Hamburg sowie Florian Keller nach Ingolstadt aber auch die NHL-Heimkehrer Nathan Dempsey und Olaf Kölzig, stehen noch andere Positionen zur Diskussion. Gegenwärtig spekuliert man, dass eventuell Erik Cole noch ein Jahr in Hohenschönhausen ranhängt, um dann 2006 als „Free Agent“ in die NHL zurückzukehren. Cole dazu: „Zu Hause werde ich alle Möglichkeiten genau prüfen. Auch Berlin ist eine davon!“ Bei Verteidiger Shawn Heins scheint, Gerüchten zu Folge, der Wechsel in nach Niedersachsen zu den Hannover Scorpions bevor zu stehen. Zwar redet man diesbezüglich noch hinter vorgehaltener Hand, aber die nächsten Tage werden sicher Aufschluss über den weiteren Werdegang des „Scharfschützen“ geben. Einig ist sich das Eisbären-Management wohl schon mit Kelly Fairchild, Steve Walker und Mark Beaufait, die allesamt ihre auslaufenden Verträge verlängerten. Als Neuzugang wurde in den Berliner Medien schon John Tripp von den Adler Mannheim vermeldet, heute aber wieder von einer großen Berliner Tageszeitung dementiert. Ein wenig Sorgen machen sich die Fans um Meister-Torwart Oliver Jonas, der sich vor den Playoff durch die Verpflichtung von Olaf Kölzig übergangen fühlte, nach der Verletzung Kölzigs aber im Eisbären-Tor an seiner Klasse niemanden zweifeln ließ. Ihm werden Verbindungen zu den Kölner Haien nachgesagt. Erst aber steht noch ein Gespräch mit Pierre Pagé an, wo sicher noch einige Unklarheiten ausgeräumt werden können. Vorher wird aber noch das gemacht, was sich alle verdient haben: Gefeiert!
  9. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Das rbb Fernsehen feiert den Sieg der "Eisbären" Live-Berichte, "rbb spezial" und Pepe Danquarts Dokumentarfilm "Heimspiel" Der erste gesamtdeutsche Meistertitel des EHC Eisbären Berlin hat in der Region für große Euphorie gesorgt. Tausende Fans feiern am Freitag ihre Champions, und das rbb Fernsehen ist immer live dabei. Am Freitag, 22. April, gibt es neben Originalschalten in "zibb" (18.30 Uhr), der "Abendschau" (19.30 Uhr) und "rbb aktuell" (22.00 Uhr) ab 22.15 Uhr ein aktuell produziertes "rbb spezial: Berlin feiert die Eisbären". Berichtet wird über den morgen stattfindenden Autokorso der frischgebackenen DEL-Meister, den Empfang des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit im Roten Rathaus und die große Fan-Party mit den "Puhdys" im Wellblechpalast. Moderation: Dominik Vischer.
  10. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    "Als Pagé wutentbrannt 6 x die Kabinentür knallte" Jetzt habe ich ihn endlich. Diesen verdammten Pokal! Jaaa, ich bin Deutscher Meister! Es war ein sehr langer Weg. Mit einigen Umwegen. Über Kaufbeuren, Washington, Portland, die Capitals, Mannheim und Krefeld zu den Eisbären. Und dann gleich im ersten Jahr den Titel. Ein Traum ist nach 14 Jahren als Profi endlich in Erfüllung gegangen. Und das in Berlin. Bei den Eisbären. Ausgerechnet bei diesen Eisbären, mit ihren verrückten Fans. Für Euch alle schreibe ich "Mein Titel-Tagebuch"... Rückblick: Es war im Sommer letzten Jahres. Ich ein Eisbär! Da hatte ich ganz schön Bammel Ich werde als Neuzugang bei der Fan-Party im "Overtime" vorgestellt. Ich in der Höhle des Löwen, bei den berühmt-berüchtigten Eisbären-Fans. Ein bißchen Bammel habe ich schon. Immerhin spielte ich mal bei dem anderen Berliner Klub, galt als alter Capital. Und hatte den Spitznamen "Hooligan" weg, weil mein Vater mal eine Auseinandersetzung mit einem Eisbären-Fan hatte. Jetzt bin ich plötzlich selbst ein Eisbär... Doch der Empfang, der mir bereitet wird, ist sehr schön. Und ich bin ziemlich erleichtert! Die Entscheidung, nach Berlin zu gehen, war schnell gefallen. Anfang 2004, Eisbären-Manager Peter-John Lee ruft mal wieder an. Der wollte mich schon ein paar Jahre früher haben, als ich noch in Amerika spielte. Manager Lee ruft mal wieder an Doch jetzt ist die Zeit reif. Die Eisbären sind eine Topadresse im deutschen Eishockey. Außerdem kenne ich die Stadt ja schon. Dazu kommt, daß meine Kinder auf die Internationale Schule gehen können. Die sollen ja auch weiterhin zweisprachig aufwachsen. Der Trainer hat immer Recht September 2004: Die Saison geht ziemlich holperig los. Ich erlebe erstmals Pierre Pagé in Rage. Wir spielen Pokal in München, und wir spielen SCHLECHT. Pagé kommt wutentbrannt in die Kabine und knallt die Tür zu. Aber nicht einmal, sondern fünf-, sechsmal! Da haben uns die Ohren geklingelt, meine Herren... Doch eins habe ich von meinem Vater gelernt, es gibt zwei Regeln: 1. Der Trainer hat immer Recht. 2. Wenn er nicht Recht hat, tritt Regel 1 in Kraft... Es folgen zu Beginn der Saison ein paar heftige Niederlagen. 0:5 gegen Ingolstadt und auch das 3:8 zu Hause gegen Mannheim. Ich habe trotzdem keine Sorge. Und es sollte ja auch die einzige Niederlage gegen die Adler in dieser Saison bleiben. Weil wir uns von ihnen im Finale nicht provozieren ließen. Egal, wie hart der Check, das Foul oder die Provokation war. Nicht zurück zu schlagen war schwer Ganz nach dem Motto: Wenn man dir eine knallt, halte ihm auch noch die andere Wange hin. Das war nicht einfach. Aber Mannheim hat dadurch mehr Zeit auf der Strafbank verbracht, als auch dem Eis. Und wir haben den Titel geholt.
  11. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    So feiert BÄRLIN seine Helden Berlin - "Bärlin" feiert seine Meister-Eisbären - und die Helden lassen sich gern bejubeln... Einige nutzten gestern den sonnigen Tag zum Golfen, am Abend stärkten sich die Kufencracks beim Champion-Dinner des Hauptsponsors Gasag. Denn heute ist der Terminkalender voll, heute gehören die Eisbären ganz Bärlin... 17 Uhr: Start zum großen Autokorso. Bei Volvo-Krauthahn in der Nestorstraße geht's los. Das Autohaus, das die Bären mit Wagen ausstattet, hat 10 Cabrios präpariert, mit Club-Logos beklebt. Über Berlins Prachtstraßen führt die Triumphfahrt: Kurfürstendamm, Tauentzien, Urania, Schillstraße, Lützowufer, Stauffenbergstraße, Tiergartenstraße, Hofjägerallee, einmal um die Siegessäule, Straße des 17. Juni, Brandenburger Tor. 17.30 Uhr: Die Mannschaft versammelt sich am Wahrzeichen der Stadt. Zum "Foto für die Ewigkeit" vor dem Brandenburger Tor. 17.45 Uhr: Weiter geht's - Unter den Linden, Spandauer Straße zum Roten Rathaus. Bärlin beklatscht den neuen Deutschen Eishockey-Meister, die Spieler machen winke, winke... 18 Uhr: Rotes Rathaus. Der Regierende Klaus Wowereit empfängt Berlins Erfolgsteam. Und zwar auf dem Hauptportal wie bei Staatsgästen. Nach einem gemeinsamen Foto auf der Treppe geht's über den roten Teppich rechts in den Säulensaal. Die Spieler tragen sich ins Gästebuch (nicht ins Goldene Buch, das ist Staatsoberhäuptern vorbehalten...) ein. Anschließend winken die Spieler den Fans vom Balkon aus zu und plaudern bei Sekt und Softdrinks mit Wowi. Auch ein kleines Präsent werden sie ihm wohl überreichen... 19 Uhr: Über die Leipziger Straße, Mollstraße, Landsberger Allee, Weißenseer Weg fährt das Team zum Sportforum. 19.30 Uhr: Endlich wieder Zuhause...! Im "Welli" steigt zum Abschluß die große Fanparty mit Freibier und heißer Rockmusik von der "Eisbären-Hausband", den Puhdys. Die treuen Anhänger lassen ihre Lieblinge noch einmal hochleben. Jeder Spieler erhält einen Erinnerungs-Meisterpokal in Miniaturformat. Hochspannung bei den Fans, wenn die Eisbären-Trikots verlost werden. Morgen fliegen dann die meisten Spieler in ihre Heimat nach Nordamerika, bis es im August heißt: Auf ein Neues, Eisbären!
  12. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Meisterfeierplan für Freitag Falls es jemanden interessiert: Der 22.04.05 wird zum offiziellen Meisterfeiertag in Berlin erklärt. Der Deutsche Eishockeymeister 2005 EHC Eisbären Berlin lädt alle Freundinnen und Freunde zu einer kleinen Feierlichkeit in bescheidenem Rahmen ein. Hier ein Überblick: 17 Uhr Autokorso von Volvo Krauthahn in der Nestorstr., über Kurfürstendamm, Reichpietschufer, Potsdamer Platz, Brandenburger Tor, Unter den Linden zum Roten Rathaus. (ca. 17.40 Uhr Foto vorm Brandenburger Tor) 18 Uhr Empfang beim Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit im Roten Rathaus Ab 19.30 Uhr Meisterfeier im Wellblechpalast mit den Puhdys
  13. Tze sone Parolen lass mal hier aus'n Forum raus...
  14. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Ohhhhhh wird das geil! Morgen treffen wa uns 16H. & marschiren zum Rosa (Roten) Rathaus 5.9km... Dieser Marsch wird als Demo angemeldet gleichzeitig fahren die Spieler in Cabrios durch die Stdt zum Brandenburger Tor wo's nochmal nen Foto gibt & dann ab zum Empfang zu Wowi & ehrung auf'n Balkon vom Rathaus... dann 19:30 is Meisterfeier bei uns im Wellblechpalast mit dabei auch die Puhdys... Es wird sooo bombig werden... ein allerletztes Mal diese Saison zu Feiern...
  15. EY SCHATZ!!! Ich hab Delta gemeint oder findest diese Aussage Qualifiziert? Ja Belina, man könnte/sollte sich schon mal dafür intressieren...
  16. Is ja auch richtig so bloss wenn man keine gute Meinung hat, warum muss man die hier so billig kund tun? ICh muss für mich sasgen ich hab in der letzten Zeit sehr oft Phoenix gesehen weil ich es einfach intresant fasnd wie sich alles so abspielt die ganzen Prozesse bis ein neuer Papst gefunden wurde...
  17. Hehe jo .. wie soviele .. und wenn ihr im Totenbett liegt dann fleht ihr um Gnade ! Dann ist das Geheule groß Den Satz sagtest du früher schonmal in nen Thread weiss ich gaaanz genau *g* übrigens:
  18. Jetzt schau ich grad Elektra & danach Walking Tall Ach mensch, Urlaub ist was schönes... endlich mal Zeit
  19. Ja auf Premiere kommen die halt zu den unmöglisten Zeiten... Aber naja um ehrlich zu sein muss ich sagen du hast nix verpasst
  20. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    aus der Toronto Sun: Big Bear is watching you
  21. ich guck mir gleich ...und dann kam Polly auf Prem. an
  22. Son Schwachsinn, die LP ist immer im zweiten Juli WE & an den Tag is auch das Finalspiel in Berlin von der WM...
  23. Wally44 antwortete auf Beitrag im Thema in Community-News
    Bin dafür...
  24. So langsam realiesieren, das wir Deutscher Meister geworden sind!!!
  25. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    19. April 2005, 21.38 Uhr - im Wellblechpalast zu Hohenschönhausen kennt der Jubel keine Grenzen mehr. Der EHC Eisbären hat die Play-off-Finalserie gegen die Adler aus Mannheim gewonnen und ist erstmals gesamtdeutscher Eishockey-Meister. Als es vollbracht war, hielt es niemanden mehr auf seinem Platz. Die Fans tanzten auf den Traversen des ausverkauften Wellblechpalasts. Und am liebsten wollte jeder einen Spieler des EHC Eisbären umarmen. Ausnahmezustand im Sportforum, ausgelöst durch das 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) der Berliner gegen die Adler Mannheim. Es war der dritte Sieg des EHC in der Finalserie der Deutschen Eishockey-Liga (DEL), und es war der Sieg, der die Berliner bei der dritten Finalteilnahme nach 1998 und 2004 zum ersten gesamtdeutschen Meistertitel führte. Und so turbulent wie die Feierlichkeiten war auch das finale Spiel der Saison. Die Eisbären bestimmten das erste Drittel, stürmten auf das Tor von Adler-Goalie Christobal Huet. Doch das 0:1 erzielte Jochen Hecht (8.), was die Gastgeber nur noch mehr anstachelte. Ein Solo von Erik Cole brachte in Unterzahl das 1:1 (18.). Auch Drittel zwei gestaltete sich weder torlos - Cole erhöhte auf 2:1 (38.) - noch strafenlos. Vor allem die Mannheimer, die schon die ersten beiden Finals auf der Strafbank verloren hatten, zeigten Faust und Stock (Eisbären-Stürmer Stefan Ustorf mußte mit Knieverletzung vom Eis). Doch der EHC blieb beim Überzahl-Abschluß gewohnt stark. Kapitän Steve Walker (45.) und Denis Pederson (54.) zelebrierten die letzten Meister-Treffer. Was folgte war ein Jubelorkan. Tränen der Freude flossen reichlich an diesem historischen Abend, bei den Spielern, Verantwortlichen und Fans des Vereins. "Für mich ist ein Traum wahr geworden", sagte Co-Trainer Hartmut Nickel bewegt. Seit 40 Jahren ist Nickel im Verein, war früher in der DDR Nationalspieler und -trainer, und wartete seit 1988, als Vorgänger Dynamo zuletzt die DDR-Meisterschaft gewann, auf den Titel. "Ich hätte nicht gedacht, daß ich das noch mal erlebe", sagte Nickel. Das ging vielen so, die mit den Eisbären verbunden sind. Nach der Wiedervereinigung durchlief der Klub alle Höhen und Tiefen des sportlichen und finanziellen Daseins. Abstieg, Aufstieg, wirtschaftlicher Größenwahn und drohender Konkurs. Als lange Zeit einziger Ostklub in der Beletage des deutschen Eishockeys fühlte man sich als Außenseiter, ernannte sich trotzig zum Kult-Klub. Zuletzt aber erwarben sich die Berliner einen Ruf, den sie nun endlich ablegen konnten: immer nur die Zweiten zu sein. Und das ausgerechnet in einer Saison, in der man es den Eisbären nicht unbedingt zugetraut hätte. Zwei Jahre lang verfügte der EHC über die spielerisch zweifelsfrei beste Mannschaft der Liga. Trainer Pierre Pagé wurde für seine in der DEL neue, offensive Ausrichtung mit Anerkennung überhäuft. Und am Ende ausgelacht. In der Punkterunde stellten die Eisbären Rekorde auf, wurden zweimal in Folge Erster, scheiterten aber im Halbfinale und voriges Jahr im Finale. Der dritte Anlauf nun unter Pagé stand unter anderen Vorzeichen. Die NHL sagte ihren Spielbetrieb ab, einige Kontrahenten griffen dankbar und in größerem Maße zu als der EHC. Die Favoritenrolle wurde von Beginn an Mannheim, Frankfurt und auch Ingolstadt zugedacht. Aber im Play-off zeigte sich der Unterschied zu den Anläufen unter Pagé zuvor. Es war das erste Mal, daß die Eisbären die richtige Mischung aus Play-off-Kämpfern und Kreativspielern hatten und alle als Einheit funktionierten. Aus Rückschlägen schöpfte die Mannschaft neue Kraft, immer wenn sie in ein scheinbares Loch fiel, kam sie stärker zurück und stellte diesmal Rekorde im Play-off auf. Erstmals zogen sie als Unterlegener des Vorjahresfinals im Folgejahr wieder in die Endrunde ein. Erstmals in der Vereinsgeschichte gewannen die Eisbären eine Play-off-Serie (Halbfinale gegen Ingolstadt), in der sie zurücklagen. Und beim vierten Versuch bezwangen sie Mannheim erstmals in einer Play-off-Serie. Eine späte Revanche auch für die erste Finalteilnahme der Eisbären, bei der sie den Adlern unterlagen. Auch Trainer Pagé ist mit seinem ersten Meistertitel am Ziel. Und Hohenschönhausen im Freudentaumel.

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