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Wally44

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Alle Inhalte von Wally44

  1. ich gehe auch über meine Favs. rein... habe halt nur bei eigenschaften .com inm .de abgeändert...
  2. nene is mit den IE6...
  3. Nene war jetzt seit es auf .de umgestellt wurde nach jeden mal musst ich mich neu einloggen komisch komisch...
  4. Will nich stressen, aber eine Frage hab ich doch wieso muss ich mich den eigentlich bei jeden neuen Besuch im Forum immer wieder neu einloggen?
  5. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    DEL: Daten, Zahlen und Fakten - Vorschau 1. Spieltag Die Kölner Haie können beim Auswärtsspiel in Krefeld mit einem Sieg ihren 400. DEL-Erfolg feiern. Nach 674 Spielen (Hauptrunde, Zwischenrunde und Play-Off) haben sie 399 Siege und 252 Niederlagen in den Statistiken stehen, die restlichen Partien endeten Remis. Mike Pellegrims, Verteidiger der DEG Metro Stars, ist der erste Jubilar der neuen Saison. Beim Eröffnungsmatch am 8.09.2005 in Mannheim wird er zum 500. Mal DEL-Eis betreten In den bisherigen 499 Partien hat „Pelle“ 79 Treffer erzielt, 202 Tore vorbereitet und 718 Minuten auf der Strafbank verbracht. Auch Robert Hock von den Hannover Scorpions wird mit 450 Spielen ein Jubiläum feiern. Er bestreitet diese Partie beim Auswärtsspiel in Hamburg. Für Hock stehen nach 449 Begegnungen 124 Tore und 207 Assists zu Buche. Die Marke von 400 Spielen wird Günther Oswald vom ERC Ingolstadt im Heimspiel gegen die Augsburger Panther feiern. Nach 399 Spielen hat er 99 Tor und 135 Vorlagen auf seinem Konto, 339 Minuten verbrachte er auf der Strafbank. In der Heimpartie gegen die Eisbären Berlin wird Thomas Martinec von den Ice Tigers aus Nürnberg sein 350. DEL-Spiel absolvieren. In den bisherigen 349 Partien konnte er 85 Tore erzielen, gab 86 Vorlagen und musste 900 Minuten in die Kühlbox. Am 2. Spieltag wird auch Stephan Retzer von den Adler Mannheim die Marke von 350 Spielen erreichen. Für ihn nach 348 Partie 20 Treffer und 45 Assists zu Buche. Auf 250 Spiele kommt beim Auswärtsspiel in Frankfurt der Iserlohner Verteidiger Oliver Bernhard. Er hat in 249 Begegnungen 8 Tore geschossen und 15 vorbereitet. Auch die Füchse aus Duisburg haben am ersten DEL-Wochenende mit Niklas Sundblad einen Jubilar in ihren Reihen. Sundblad wird am Sonntag im Heimspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers sein 200. Spiel in der DEL bestreiten. 52 Tore und 64 Vorlagen bei 211 Strafminuten stehen bisher in seinen Statistiken. Robert Guillet, Krefeld Pinguine, hofft zum Saisonbeginn auf seinen 150. Treffer in der DEL. Nach 377 Partien hat er 149 Treffer erzielt. Auf seinen 75. DEL-Treffer hofft im ersten Saisonspiel Ralph Intranuovo von den Iserlohn Roosters. Er kommt nach 219 Partien auf 74 Tore. Der Neukölner Niki Mondt hofft auf seinen 100. Assist und einen Sieg im Auswärtsspiel bei den Pinguinen aus Krefeld. Nach 483 Begegnungen hat er 99 Vorlagen gegeben. Mannschaftskamerad Tino Boos benötigt nur noch 2 Scorerpunkte, um den 200. Punkt in der DEL feiern zu können. Er hat nach 585 Partien 78 Tore und 120 Vorlagen auf seinem Konto stehen. Auf ihren 150. Scorerpunkt hoffen Andreas Morczinietz, Hannover Scorpions 76 T/73 A-149 Pts, und Colin Beardsmore, Nürnberg Ice Tigers 61 T/ 87 A – 148 Pts,. Bei einem Einsatz am kommenden Wochenende wird der Torhüter der DEG Metro Stars, Andrej Trefilov, die Marke von 13.000 Spielminuten erreichen. nach 219 Partien hat er 12.943,14 Spielminuten absolviert. Dabei wurden 5.745 Schüsse auf sein Tor abgegeben, 525 konnte er nicht halten. 90,86 % der Schüsse wehrte er ab und kommt auf einen Gegentorschnitt von 2,43. 22 Begegnungen beendete er ohne einen Gegentreffer. Effektiv bestritt Trefilov 215,7 Spiel.. Wenn Boris Rousson, Hamburg Freezers, am ersten Wochenende beide Parteien bestreiten wird, dann kommt er an der Düsseldorfer Brehmstrasse zu seiner 20.000 Spielminute. In den bisherigen 339 Spielen hat er 19.903,68 Minuten absolviert, dabei stand er effektiv 331,7 Spiele im Tor. 91,38 5 der Schüsse konnte er abwehren und einen Gegentorschnitt von 2,43 erzielen. Bei 9 Torvorlagen spielte er in 29 Partien zu-Null. Adler Mannheim – DEG Metro Stars Mit dem ersten Meisterschaftsspiel in der neuen SAP-Arena, treffen die Adler zum 20. Mal vorheimischer Kulisse auf die Metro Stars. Mit 9 Siegen und 8 Niederlagen nach 19 Heimspielen liegen die Mannheimer in Führung. Beide Mannschaften holten einen Sieg im Shut Out,, 3 Partien wurden erst nach Penalty entschieden, hier siegten die Metro Stars 2 mal mit 2 zu 1 Toren, Mannheim holte eine 2 zu 1-Sieg. Die beiden Matchs der letzten Saison gingen jeweils mit 2 zu 3 Toren an die Gäste, wobei beim Spiel am 30.12.2004 alle DEG-Tore im Powerplay erzielt wurden. Beim letzten Mannheimer Heimsieg erzielte Jason Podollan alle Treffer zu 3 zu 1 Erfolg. Bei den 18 Partie in Düsseldorf waren die Adler 9 mal erfolgreich, bei den restlichen 9 Begegnungen gingen sie als Verlierer vom Eis. In den 37 Begegnungen wurden insgesamt 115 zu 84 Tore erzelt. Spiele 37 – 20S – 17N Hamburg Freezers – Hannover Scorpions Nach 6 Heimspielen steht es in Hamburg zwischen den Freezers und den Scorpions 3 zu 3 Unentschieden. Die Hamburger konnten am 14.11.2003 einen Sieg im Shut Out erringen und feierten mit einem 4 zu 1 Erfolg den höchsten Sieg gegen das Team aus Hannover. Nur ein Spiel wurde nach Penaltyschießen entschieden, hier siegten die Gäste mit 2 zu 3 Toren. 4 der 6 Spiele wurden nur mit einem Treffer unterschied entschie3den, beide Mannschaften holten dabei 2 Erfolge. Auch bei den 6 Spielen in Hannover trennten sich die Kontrahenten 3 zu 3. Hier holten beiden Mannschaften je einen Sieg mit zu-Null, 3 Partien gingen ins Penaltyschießen, Sieger in allen 3 Entscheidungen waren die Hamburg Freezers. Die Freezers erzielten in den 12 Partien 26 Tore, Hannover kam auf 28 Treffer. Spiele 12- 6S – 6N Kassel Huskies – Füchse Duisburg Bisher keine DEL-Spiele ausgetragen Nürnberg Ice Tigers – Eisbären Berlin Auch zwischen den Ice Tigers und den Eisbären kommt es am ersten Spieltag der neuen Saison zum 20. Aufeinandertreffen. In den zurückliegenden Partien waren die Nürnberger in 12 Spielen erfolgreich und die Gäste aus Berlin in 6 Partien, ein Spiel endete am 19.11.1995 2 zu 2 Remis. Die Eisbären konnten zudem am 16.02.2003 einen 0 zu 3 Sieg einfahren. Mit einem 9 zu 5 holten die Ice Tigers den höchsten Erfolg und mussten mit einem 3 zu 6 die höchste Niederlage einstecken. In den letzten 4 Partien siegte die Mannschaft aus der Norris in Folge. Auswärts gab es für die Nürnberger nur 8 mal Grund zum jubeln, 12 Matchs gingen verloren. Und ein Spiel endete Unentschieden. Die Ice Tigers schossen 121 Tore und mussten 117 Gegentore einstecken. Spiele 38 – 20S – 16N – 2U Krefeld Pinguine – Kölner Haie Nach 23 Heimspielen liegen die Seidenstädter mit 9 Siegen bei 14 Niederlagen im Hintertreffen. Zwischen den beiden Mannschaften gab es kein Zu-Null-Ergebnis. Die Pinguine mussten bei 3 Entscheidungen nach Verlängerung (1) oder Penalty (2) Niederlagen einstecken. Zudem gingen die letzten 5 Heimspiele allesamt verloren, mit 2 zu 6 kassierte man in 2 Spielen auch die höchste Niederlage. Mehr als 3 Siege in Folge stehen für die Pinguine nicht zu Buche. In Köln lief es für die Pinguine etwas besser, hier konnten sie sich über 10 Siege freuen, mussten aber auch 13 Niederlagen einstecken. In den 46 Vergleichen mit den Haien gab es insgesamt 123 zu 158 Tore. Spiele 46 – 19S – 27N ERC Ingolstadt – Augsburger Panther Der ERC Ingolstadt hat bisher 6 Partien gegen die Augsburger Panther ausgetragen, nach 4 Spielen gingen sie als Sieger von Eis und mussten 2 Niederlagen einstecken. Die beiden Penaltyentscheidungen gingen jeweils an die Ingolstädter. Mit einem 8 zu 2 Erfolg holten sich die Audistädter den höchsten Sieg. Bei den Begegnungen in Augsburg gelangen dem ERC 3 Siege, in den restlichen 3 Spielen gingen sie als Verlierer vom Eis. Ein Spiel wurde mit einem Shut Out gewonnen – 0 zu 2. Nach 12 Begegnungen steht das Torverhältnis bei 34 zu 29 Toren. Spiele 12 – 7S – 5N Frankfurt Lions – Iserlohn Roosters Von den bisherigen 10 Heimspielen haben die Lions 4 für sich entscheiden können, 6 Partien gingen an die Gäste aus Iserlohn. Nachdem die Iserlohner 4 Siege in Folge geholt haben schafften die Lions 2 Erfolge und mit 6 zu 1 im letzten Vergleich den höchsten Sieg. 3 Begegnungen wurden nach Penalty entschieden und jeweils von den Roosters gewonnen. In Iserlohn holten die Lions 5 zu 5 Siege, eine Partien wurde zu-Null verloren. In den 20 Begegnungen erzielten die Frankfurter 49 Treffer, die Roosters kamen auf 48 Treffer. Spiele 20 – 9S – 11N
  6. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Kölner Haie vor Saisonstart Die Kölner Haie zählen vor ihrem ersten Spiel in der neuen Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wieder einmal zum Kreis der Favoriten. Trainer und Manager der Liga-Konkurrenten bescheinigen den Haien, dass sie sich sinnvoll verstärkt hätten, zudem gilt der Mannschaftskader als eingespielt, da der Stamm des Teams in den vergangenen Jahren kaum verändert wurde. Doch gerade in diesem Mannschaftsteil besteht das große Risiko des KEC, die Leistungsträger wie Alex Hicks (36), Brad Schlegel (37) und Dave McLlwain (38) kommen allmählich in die Jahre, Hicks und Schlegel fielen in der Saisonvorbereitung verletzungsbedingt aus. Ob und wann sie wieder in Top-Form für die Haie auflaufen können, ist derzeit noch nicht gewiss. Trainer Hans Zach fordert nicht nur deswegen Top-Verstärkungen in Abwehr und Angriff, er selbst hat sich für die kommende Saison offensichtlich einiges vorgenommen. „Es ist meine letzte Chance, mit den Haien Meister zu werden“, verkündete Zach im offiziellen KEC-Guide. Zach kennt die Gesetze des Marktes und weiß, dass sein nach der kommenden Saison auslaufender Vertrag kaum verlängert werden dürfte, sollte der KEC wie in den vergangenen beiden Jahren frühzeitig in den Play-offs scheitern. Trotz der noch bestehenden Personalprobleme machten die Kölner in den letzten beiden Wochen vor dem Saisonstart mit sehr guten Leistungen auf sich aufmerksam. Zum ersten Mal überhaupt seit Zach als Trainer hinter der Kölner Bande steht, gewannen sie mit dem „Mercure-Cup“ in Nürnberg ein hochkarätig besetztes Sommer-Turnier und wären im schweizerischen Lugano um Haaresbreite ins Finale eines nicht minder prominent besetzten Wettbewerbs gekommen, im Halbfinale scheiterte man erst im Penaltyschiessen am Gastgeber-Team des HC Lugano, das später auch das Turnier gewann. Die guten Ergebnisse sind die Früchte der kontinuierlichen Aufbauarbeit der vergangenen Jahre. War man vor zwei Jahren noch von der Produktivität des Paradeblocks um McLlwain und Co abhängig, so nehmen mittlerweile die Spieler der vormals hinteren Reihen die Verantwortung auf sich. Kölns Nationalsturm mit Tino Boos, Sebastian Furchner und Eduard Lewandowski gilt als beste deutsche Sturmreihe überhaupt und auch die Nachwuchsspieler überzeugen, allen voran Philip Gogulla, der gerade erst 18 Jahre alt wurde und sich in den Vorbereitungsspielen bereits als Torjäger empfahl. Die Buffalo Sabres aus der nordamerikanischen Profiliga NHL sicherte sich bereits die Rechte am Kölner Youngster. Doch auch die erwähnten „sinnvollen Verstärkungen“ wussten schnell zu überzeugen. Nationaltorhüter Oliver Jonas wurde im April mit Berlin Deutscher Meister und wechselte dann zu seinem „Wunschverein“ nach Köln, Nationalverteidiger Lasse Kopitz übernahm gleich eine Führungsrolle im Abwehrbereich und der slowakische Aussenstürmer Ivan Ciernik bewies mit zunehmender Spielpraxis, dass er der erhoffte Torjäger für die Haie werden kann. Sollten Hicks und Schlegel tatsächlich wieder zur gewohnten Form zurück finden, McLlwain von Verletzungen verschont bleiben und noch zwei starke Neuzugänge verpflichtet werden, könnte die „letzte Chance“ des Hans Zach am Ende durchaus mit Erfolg gekrönt sein.
  7. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    1. Spieltag: Auftaktspiel in der DEL Gelungene Heimpremiere für Vizemeister Mannheim Vizemeister Adler Mannheim hat zum Auftakt der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eine gelungene Heimpremiere hingelegt. Im ersten Spiel in der neuen SAP-Arena besiegten die Kurpfälzer die DEG Metro Stars 6:5 (2:1, 1:2, 2:2, 1:0) nach Penaltyschießen und fuhren damit die ersten zwei Punkte in der Saison 2005/06 ein. In einem packenden Spiel vor 11.500 Zuschauern verwandelte Lonny Bohonos (Foto, links) den entscheidenden Penalty für die Adler, die DEG musste sich indes mit einem Zähler begnügen. Dass es überhaupt ins Penaltyschießen ging hatten die Rheinländer Mike Pellegrims zuverdanken, der sieben Sekunden vor Schluss den Ausgleich erzielte.
  8. Ti Amo, is von Howard Carpendale gecovert worden... wenn nich sogar das Original von ihm ist...
  9. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    DEL: Vorschau Saison 2005/2006 München/Duisburg, 8. September Wenn der 36-jährige Sonnyboy Roland Aumüller aus dem oberbayerischen Ottobrunn am Donnerstag um 19.30 Uhr in der brandneuen Mannheimer SAP-Arena die Scheibe auf den Mittelpunkt fallen lässt, ist die zwölfte DEL-Saison eröffnet. Die heimischen Adler stehen den DEG Metro Stars gegenüber. Apropos Schiedsrichter...Im Regelwerk hat sich, verglichen mit der Vorsaison, so gut wie nichts geändert. Das gilt jedoch nicht für die Spielstärke der Teams, zumindest für jene auf dem Papier. Denn die NHL wird ihren Spielbetrieb wieder aufnehmen, und die Stars, die bei uns für blankes Erstaunen, aber auch für ernüchternde Enttäuschung gesorgt haben, sind wieder dort, wohin sie eigentlich gehören. Ob wir darüber wirklich traurig sein sollten...? Bei dieser Gelegenheit fällt einem automatisch die Aussage eines Kollegen bei der Tour de France ein. Er sagte sinngemäß: “Es würde kein einziger Zuschauer merken, wenn die Fahrer ein paar Stundenkilometer langsamer wären, sich aber aller möglichen Mittelchen zur Formsteigerung enthalten würden.” Wenn es bei der Planung bleibt, ist die kommende Spielzeit die letzte, in der ein Absteiger (und ein Aufsteiger aus der zweiten Liga) ermittelt wird. Hauen und Stechen darf daher jetzt schon auch für den unteren Bereich prophezeit werden. Doch vielleicht besinnt man sich ja noch, kehrt zum guten, alten europäischen System zurück und lässt weiterhin Aufstiegsfreude und Abstiegsschmerz zu. Eine Voraussage für den “Einlauf” nach 52 Punktspielen zu treffen, ist mindestens so schwer wie in der Vorsaison. Viele Teams ergänzten ihre Kader erst in den letzten Tagen, einige warten immer noch ab. Wir wagen trotzdem einen Tipp und hoffen, dass wir nicht ganz falsch liegen. Adler Mannheim: Mit dem 37-jährigen Oldie Freddy Chabot zwischen den Pfosten hoffen die Badener, den richtigen Mann für den wichtigsten Job gefunden zu haben. Viele Fantränen werden der Mehrzahl jener Cracks nicht nachgeweint, die wieder ihre Hamburger und Hot Dogs in der NHL verdienen. Jetzt hoffen die Quadratestädter, dass mit der neuen Heimstatt auch ein neuer, frischer Wind an der Neckarmündung weht. In der Vorbereitung rissen die Schützlinge von Trainer Stéphane Richer noch keine Bäume aus. Wer die Mannheimer jedoch deswegen schon abschreibt, hat selber schuld. Kölner Haie: Nach zwei Viertelfinalpleiten in Folge müssen die Domstädter, nach wie vor der Zuschauerkrösus der Liga, etwas tun, um nicht das dankbarste DEL-Publikum vor den Kopf zu stoßen. Zuzutrauen ist Hans Zach und seiner Truppe sogar der Titelgewinn. Immerhin wartet der ehemalige Alpenvulkan seit zwölf Jahren auf einen Meistertitel. Wie Nürnberg haben die Cracks um den 38-jährigen Oldie Dave McLlwain ihren Kader schon früh beisammen gehabt. Die Ergebnisse der Testspiele zeigen, dass es mit den Haien stetig bergauf geht. Die große Frage: Hält Torwart Jonas dem Druck stand? Eisbären Berlin: Ein Kuriosum: Der Titelverteidiger hat noch keinen neuen “erwachsenen” Spieler unter Vertrag genommen. Dazu haben einige Hochkaräter den Wellblechpalast und die Haupstadt verlassen. Ob tatsächlich mit zwei 19-jährigen Goalies die Saison beendet wird, ist jedoch mehr als zweifelhaft. Dem Gespann Peter John Lee/Pierre Pagé ist durchaus zuzutrauen, dass sie genau wissen, was sie tun. Einen Platz unter den ersten Acht ist den Arktisbewohnern auch mit der vorhandenen “Rumpftruppe” zuzutrauen. Fünf Kontingentstellen harren noch ihrer (richtigen) Besetzung. DEG Metro Stars: Lance Nethery (Frankfurt) und Don Jackson (als Spieler und Trainer sogar in der NHL tätig) sollen als völlig neue sportliche Leitung für frischen Wind sorgen. Die DEG gehört zu den wenigen Teams, die sich (zumindest auf dem Papier) tatsächlich verstärkten und nicht nur den Kader ergänzten. Craig Johnson als auch Chris Schmidt zeigten schon in der Vorbereitung, dass sie zu den Topspielern der Liga gehören werden. Mit dem routinierten Andrej Trefilow und dem ehrgeizigen Alexander Jung verfügen die Rheinländer eventuell über das beste Torhüterpaar der DEL; was ganz wichtig ist. Nürnberg Ice Tigers: Der neue Trainer Benoit Laporte muss sich umstellen. Zuvor beim Außenseiter Augsburg an der Bande, ist in der Noris nicht nur das Erreichen der Play-offs das Ziel. Allzuoft wurden die Fans von ihrem Team nach passablen Punktrunden enttäuscht. Fünfmal in Reihenfolge schieden die fränkischen Fabeltiere bereits in den Viertelfinals aus. Auffällig ist, dass Manager Otto Sykora bereits sehr früh den Großteil seines Kaders zusammenstellte. Eine Hausmacht brachte der Coach aus der Fuggerstadt mit, denn Goalie Labbé, Verteidiger Brennan und Stürmer Methot schulterten ebenfalls ihre Bündel. Frankfurt Lions: Die Mainstädter haben eine Reihe guter Akteure wie zum Beispiel Marc Beaucage (nach Hamburg), Peter Ratchuk (Mannheim) oder Doug Weight (St. Louis) abgegeben, dürften aber nach wie vor zu den Besseren der Liga gehören. Zumindest sollten sie ohne Probleme unter die ersten Acht kommen. Zwei Kontingentstellen sind noch frei, die der neue Manager Charlie Fliegauf besetzen kann. Viel erwarten die Verantwortlichen von Daniel Corso, der bei den Kassel Huskies mit 44 Punkten die Scorerliste anführte. Pat Lebeau ist nach wie vor in “Mainhattan”, das ist fast eine Erfolgsgarantie. Hamburg Freezers: Die Hanseaten präsentieren sich angesichts eines personell dünnen Kaders momentan noch als Sphinx. Die Defensive mit vier Kanadiern, Routinier Heiko Smazal und zwei talentierten jungen Deutschen scheint stabil, während zwischen den Pfosten Boris Rousson immer noch zu den besten seines Fachs gehört. Der Verein mit dem nach Mannheim (8 Mio Euro) mit 7,1 Mio Euro zweithöchsten Etat vertraut nach wie vor auf seine Fans. Trainer Mike Schmidt, der als Assistent in der Vorsaison zum Chef aufstieg, hat nun das Sagen von Anfang an. Vielleicht ist das ein Plus. Hannover Scorpions: Ähnlich wie Düsseldorf haben sich die Niedersachsen im Vergleich zu anderen Teams qualtitativ verstärkt. Durchaus möglich, dass die Schützlinge von “Evergreen” Kevin Gaudet im “Jahre eins nach Lenny Soccio” in die Play-offs vorstoßen, an denen sie zum letzten Male vor vier Jahren teilnahmen. Die Defensive scheint mit dem neuen Trio, Torwart Trevor Kidd sowie den Verteidigern Sascha Goc und Shawn Heins, stark verbessert. Die gesamte Liga ist auf das Comeback von Marty Murray (zuletzt inaktiv) gespannt, der seinerzeit in Köln einen nachhaltigen Eindruck hinterließ. ERC Ingolstadt: Trotz des Weggangs eines kompletten Quartetts in die NHL (Ward/Carolina, Sturm/San José, McDonald/Anaheim, Langenbrunner/New Jersey) sind die Oberbayern mit dem hervorragenden Goalie Jimmy Waite glänzend in die neue Saison gestartet. Ob die erfolgreiche “Generalprobe” jedoch auch eine ebenso gute “Premiere” nach sich zieht, ist die große Frage. Das Erreichen der Play-offs müsste schon als Erfolg gefeiert werden. Drei Kontingentstellen kann die sportliche Leitung, bestehend aus Manager Stefan Wagner und Cheftrainer Ron Kennedy noch besetzen. Krefeld Pinguine: Auch die Krefelder absolvierten erfolgreich ihre Testspiele und unterlagen im Vergleich mit der Ligakonkurrenz nur dem ERC Ingolstadt. 15 Weggängen stehen 14 Neuverpflichtungen gegenüber. Wieder einmal wird in der Seidenstadt die Truppe kräftig umgekrempelt. Teal Fowler steht zum ersten Mal verantwortlich an der Bande. Während die Abwehr (auch durch den Ex-Augsburger Mike Pudlick) gefestigt erscheint, muss die vierte Reihe sogar mit DNL-Akteuren ergänzt werden. Ein Lichtblick ist der erste Sturm mit Kapitän Chris Herperger, Herberts Vasiljevs und Robert Guillet. Iserlohn Roosters: Viele Experten sind die Meinung, dass die Sauerländer zu den wenigen Teams gehören, die sich verstärkt haben. Tatsächlich sind unter den Neuverpflichtungen eine Reihe klangvoller Namen wie Brad Purdie, der jetzt wieder unter seinem alten Trainer Doug Mason spielt, oder auch Mark Greig. Dazu kommt noch mit Michael Wolf ein ganz interessanter Mann. Der 24-jährige Allgäuer versetzt die Fachwelt gerade in den letzten Wochen in Erstaunen. Ob die Roosters wirklich zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte in die Play-offs vorstoßen, muss trotzdem stark bezweifelt werden. Füchse Duisburg: Bäume wird der selbstbewusste Neuling sicherlich nicht ausreißen, aber den sogenannten Großen hin und wieder ein Bein stellen, das wird ihm ohne Zweifel gelingen. Das mit halber Kraft gegen die Füchse nicht gewonnen werden kann, musste auch schon die DEG schmerzlich erfahren. Trotz der kurzfristigen Verpflichtung des ehemaligen NHL-Cracks Jean-Luc Grand-Pierre und der momentan guten Form des 22-jährigen Christian Rohde scheint die Abteilung Defensive wackelig. “Vorn” wird es sicherlich besser laufen, wofür Steve Brulé, Shawn McNeil und Hugo Boisvert sorgen werden. Augsburger Panther: Hinter diesem Vereinsnamen stehen die meisten Fragezeichen. Wird Trainer Randy Edmonds sich schnell in der neuen Umgebung zurechtfinden? Wird Max Fedra, der bisher stets aus dem Vollen schöpfen konnte, auch bei einem relativ “armen” Verein erfolgreich sein? Wird das Fehlen von Charly Fliegauf nicht eine zu große Lücke hinterlassen? Wird der 33-jährige schwedische Torwart Rolf Vanhainen, der zum ersten Mal im Ausland arbeitet, sich gut einleben? In der letzten Saison waren die Panther für eine positive Überraschung gut. Wird jetzt das Gegenteil der Fall sein? Kassel Huskies: Sie sind gerade noch dem (DEL-)Tod von der Schüppe gesprungen. Ob sie jedoch diese Saison sportlich überleben werden, ist mehr als fraglich. Es sieht nicht gut aus für die Nordhessen, die vor acht Jahren sogar einmal in den Finalspielen um die Deutsche Meisterschaft standen. Damals versah Gerhard Brunner den Job an der Bande, und Uli Egen leitete als Manager die sportlichen Geschicke. Jetzt hat mit Bernhard Englbrecht (Trainer) und Jürgen Rumrich (Manager) wieder ein deutsches Duo das Sagen, doch sind die Voraussetzungen längst nicht mehr so nachahmenswert wie früher.
  10. Urlaubsbilder gibts hier ;)
  11. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Video 1 Video 2 So das wars von meiner Seite aus!!!
  12. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Hab wenigstenz noch ein paar Bilder aus der versifften Cam. voller Sekt holen können... der Rest is leider Futsch!!! :(
  13. Jap ne Frd. fragt auch dauernd wanns fertig is, meinen Part hatse ja schon gelesen hehe...
  14. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    61 Prozent Deutsche in der DEL: Deutsche Spieler und Trainer auf dem Vormarsch Marco Sturm, Jochen Hecht und die anderen NHL-Stars sind wieder verschwunden, die Normalität kehrt zurück: Die großen Namen der vergangenen Saison fehlen, wenn die Deutsche Eishockey Liga (DEL) am Donnerstag in ihre zwölfte Spielzeit startet. Deutsche Spieler - und neuerdings auch deutsche Trainer - sind aber weiter auf dem Vormarsch. 61 Prozent der Eishockey-Profis, die bei den 14 Clubs unter Vertrag stehen, haben einen deutschen Pass - fast doppelt so viele wie 1997, als nach dem Bosman-Urteil der Anteil auf 32 Prozent gesunken war. „Wir haben von allen vergleichbaren Mannschaftssportarten den wenigsten Nachwuchs, aber die meisten Deutschen in der Liga“ sagt DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke vor dem Saisonstart am Donnerstag (19.30 Uhr/live bei Premiere) mit dem Duell des Vizemeisters Adler Mannheim gegen die DEG Metro Stars. Auch gegenüber der Vorsaison (59 Prozent) ist die Quote noch einmal gestiegen, obwohl die DEL erstmals seit sechs Jahren die kontinuierliche Reduzierung der Ausländerplätze gestoppt hat. Wie im Vorjahr dürfen die Clubs jeweils zwölf Kontingentspieler verpflichten, elf dürfen spielen. Noch zu viele, meint Ex-Bundestrainer Hans Zach. Die ursprünglich bis Olympia 2006 vorgesehene Reduzierung auf zehn könnte, so Tripcke, mit einjähriger Verspätung kommen. „Aber viel mehr Luft ist da nicht“, sagt der DEL-Geschäftsführer: „Wir müssen aufpassen, dass wir die Marktmechanismen nicht kaputt machen und die deutschen Spieler künstlich verteuern.“ Im Vergleich zum Fußball, Handball oder Basketball sei die Zahl der Nachwuchsspieler im Eishockey deutlich geringer. Kleine Clubs könnten nur wettbewerbsfähig bleiben, wenn sie über vergleichsweise preiswerte Ausländer ihr Niveau anhöben. Deutlich gestiegen ist die Zahl der deutschen Trainer in der DEL. Während in der vergangenen Saison über weite Strecken Zach der einzige einheimische Coach der Liga war, stehen nun noch drei Landsleute an der Bande: Mike Schmidt, seit März Nachfolger von Dave King, bei den Hamburg Freezers, Dieter Hegen beim Aufsteiger EV Duisburg und Bernie Englbrecht bei den Kassel Huskies. „Das ist auf alle Fälle sehr positiv“, sagt Zach, der vor allem seinen langjährigen Weggefährten Hegen und Englbrecht mehr als ein kurzes Intermezzo an der DEL-Bande zutraut: „Beide haben das Zeug dazu.“ Der einstige Weltklassestürmer Hegen, der über den Umweg zweite Liga den erhofften Trainerjob in der Eliteklasse bekam, erwartet den „puren Überlebenskampf“. Englbrecht, in der zweiten Liga mit dem EV Landshut erfolgreich und bis vergangenen Mai Torwarttrainer der deutschen Nationalmannschaft, erwartet beim Abstiegskandidaten Kassel eine mindestens ebenso schwere Aufgabe. Auch wenn die Deutschen - auf dem Eis und an der Bande - auf dem Vormarsch sind, bleibt die DEL eine Multi-Kulti-Liga. Die 342 Profis kommen aus elf Ländern. Nach den 209 Deutschen bilden traditionell die Kanadier (91) die größte Fraktion. US-Amerikaner (19), Schweden (7), Norweger (5) und Slowaken (3) folgen mit großem Abstand. Der internationalste Klub sind die Krefeld Pinguine: Im Team von Trainer Teal Fowler sind gleich sieben Nationalitäten vertreten.
  15. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Saisonstart am Donnerstag: Die DEL boomt Etats steigen - Mehr Talente - Berlin Favorit Mehr junge Talente, steigende Etats, die modernste Halle Deutschlands und erstmals Profi-Schiedsrichter: 120 Tage nach dem Abstieg der Nationalmannschaft geht die Deutsche Eishockey Liga (DEL) in ihre zwölfte Spielzeit - und von Spätfolgen des WM-Debakels ist nur wenig zu spüren. „Wir haben Glück, dass in dieser Saison Olympia ist, dadurch merkt es fast keiner“, sagt Franz Reindl, Generalsekretär des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), vor dem Auftaktspiel am Donnerstag (19.30 Uhr/live bei Premiere) zwischen Vizemeister Adler Mannheim und den DEG Metro Stars. Wegen der B-WM im französischen Amiens (24. bis 30. April 2006), bei der Bundestrainer Greg Poss den Betriebsunfall Abstieg beheben soll, muss die DEL ihren Meister früher küren als bisher. „Die Terminhatz ist natürlich groß“, sagt DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. Doch weitere negative Konsequenzen gibt es für die Profiliga (noch) nicht. Denn trotz der Pleite des DEB-Teams boomt die DEL weiter. Die 14 Clubs haben zum zweiten Mal in Folge ihre Etats angehoben und sich damit endgültig von der Rotstiftpolitik der Vergangenheit verabschiedet. Von 4,7 auf 4,9 Millionen Euro stiegen die Budgets im Schnitt. „Wir haben die allgemeine wirtschaftliche Talsohle durchschritten“, sagt Tripcke und verweist darauf, dass die DEL trotz schwieriger Bedingungen einen Ligasponsor (GelbeSeiten) gefunden und einen neuen Fernsehvertrag (Premiere) abgeschlossen habe. Neuer Branchenführer ist Vizemeister Mannheim, der auch von seiner neuen, 13.600 Zuschauer fassenden und 100 Millionen Euro teuren Halle profitiert. Von 6,7 auf 8,0 Millionen Euro schraubten die Kurpfälzer ihren Etat - weil künftig durchschnittlich mindestens 8000 Fans in der neuen High-Tech-Arena ihre Adler anfeuern sollen. „Wir tauschen eine der schlechtesten Halle gegen die derzeit beste. Das ist ein weiterer Quantensprung“, sagt Tripcke über den Umzug des Rekordmeisters aus dem maroden Friedrichspark in die modernste Multifunktionshalle Deutschlands. Weiter auf dem Vormarsch sind die deutschen Spieler. Obwohl die DEL erstmals seit sechs Jahren die kontinuierliche Reduzierung der Ausländerplätze gestoppt hat, ist der Anteil der Deutschen von 59 auf 61 Prozent gestiegen. 1997 war die Quote nach dem Bosman-Urteil auf 32 Prozent gesunken. Erfreulich: Vor allem junge Talente sorgten in der Vorbereitung für Furore. Die jungen Deutschen profitieren davon, dass die NHL-Profis nach dem Ende des Arbeitskampfes wieder nach Nordamerika zurückgekehrt sind und die DEL-Clubs sich bislang mit Neuverpflichtungen schwer tun. Denn in der NHL sind aufgrund der neuen Gehaltsobergrenzen vor allem preiswerte Spieler gefragt - genau die, die sonst häufig nach Deutschland wechseln. Titelverteidiger Eisbären Berlin hat aus diesem Grund bislang nur Nachwuchsspieler verpflichtet, „echte“ Neuzugänge sind noch Fehlanzeige. Dennoch ist der Meister Topfavorit in der neuen Saison. Zehn der 14 Trainer nannten die Eisbären in der sid-Umfrage als Titelkandidaten. Hartnäckigster Konkurrent werden nach Meinung der Coaches die Kölner Haie (sieben Nennungen) sein. Die DEL setzt in der neuen Saison als erste deutsche Eliteklasse Profi-Schiedsrichter ein. Zunächst sollen drei professionelle Referees für Ordnung auf dem Eis sorgen. Vorreiter ist der US-Amerikaner Rick Looker, der bisher in der NHL pfiff. Dann sollen zwei weitere Unparteiische aus Deutschland hinzustoßen. Die DEL lässt sich das Projekt rund 500.000 Euro pro Saison kosten. Dann sollen zwei weitere Unparteiische aus Deutschland hinzustoßen.
  16. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Vorschau Saison 2005/6 Wenn der 36-jährige Sonnyboy Roland Aumüller aus dem oberbayerischen Ottobrunn morgen um 19.30 Uhr in der brandneuen Mannheimer SAP-Arena die Scheibe auf den Mittelpunkt fallen lässt, ist die zwölfte DEL-Saison eröffnet. Die heimischen Adler stehen den DEG Metro Stars gegenüber. Apropos Schiedsrichter...Im Regelwerk hat sich, verglichen mit der Vorsaison, so gut wie nichts geändert. Das gilt jedoch nicht für die Spielstärke der Teams, zumindest für jene auf dem Papier. Denn die NHL wird ihren Spielbetrieb wieder aufnehmen, und die Stars, die bei uns für blankes Erstaunen, aber auch für ernüchternde Enttäuschung gesorgt haben, sind wieder dort, wohin sie eigentlich gehören. Ob wir darüber wirklich traurig sein sollten...? Bei dieser Gelegenheit fällt einem automatisch die Aussage eines Kollegen bei der Tour de France ein. Er sagte sinngemäß: “Es würde kein einziger Zuschauer merken, wenn die Fahrer ein paar Stundenkilometer langsamer wären, sich aber aller möglichen Mittelchen zur Formsteigerung enthalten würden.” Wenn es bei der Planung bleibt, ist die kommende Spielzeit die letzte, in der ein Absteiger (und ein Aufsteiger aus der zweiten Liga) ermittelt wird. Hauen und Stechen darf daher jetzt schon auch für den unteren Bereich prophezeit werden. Doch vielleicht besinnt man sich ja noch, kehrt zum guten, alten europäischen System zurück und lässt weiterhin Aufstiegsfreude und Abstiegsschmerz zu. Eine Voraussage für den “Einlauf” nach 52 Punktspielen zu treffen, ist mindestens so schwer wie in der Vorsaison. Viele Teams ergänzten ihre Kader erst in den letzten Tagen, einige warten immer noch ab. Wir wagen trotzdem einen Tipp und hoffen, dass wir nicht ganz falsch liegen. Adler Mannheim Mit dem 37-jährigen Oldie Freddy Chabot zwischen den Pfosten hoffen die Badener, den richtigen Mann für den wichtigsten Job gefunden zu haben. Viele Fantränen werden der Mehrzahl jener Cracks nicht nachgeweint, die wieder ihre Hamburger und Hot Dogs in der NHL verdienen. Jetzt hoffen die Quadratestädter, dass mit der neuen Heimstatt auch ein neuer, frischer Wind an der Neckarmündung weht. In der Vorbereitung rissen die Schützlinge von Trainer Stéphane Richer noch keine Bäume aus. Wer die Mannheimer jedoch deswegen schon abschreibt, hat selber schuld. Kölner Haie Nach zwei Viertelfinalpleiten in Folge müssen die Domstädter, nach wie vor der Zuschauerkrösus der Liga, etwas tun, um nicht das dankbarste DEL-Publikum vor den Kopf zu stoßen. Zuzutrauen ist Hans Zach und seiner Truppe sogar der Titelgewinn. Immerhin wartet der ehemalige Alpenvulkan seit zwölf Jahren auf einen Meistertitel. Wie Nürnberg haben die Cracks um den 38-jährigen Oldie Dave McLlwain ihren Kader schon früh beisammen gehabt. Die Ergebnisse der Testspiele zeigen, dass es mit den Haien stetig bergauf geht. Die große Frage: Hält Torwart Jonas dem Druck stand? Eisbären Berlin Ein Kuriosum: Der Titelverteidiger hat noch keinen neuen “erwachsenen” Spieler unter Vertrag genommen. Dazu haben einige Hochkaräter den Wellblechpalast und die Haupstadt verlassen. Ob tatsächlich mit zwei 19-jährigen Goalies die Saison beendet wird, ist jedoch mehr als zweifelhaft. Dem Gespann Peter John Lee/Pierre Pagé ist durchaus zuzutrauen, dass sie genau wissen, was sie tun. Einen Platz unter den ersten Acht ist den Arktisbewohnern auch mit der vorhandenen “Rumpftruppe” zuzutrauen. Fünf Kontingentstellen harren noch ihrer (richtigen) Besetzung. DEG Metro Stars Lance Nethery (Frankfurt) und Don Jackson (als Spieler und Trainer sogar in der NHL tätig) sollen als völlig neue sportliche Leitung für frischen Wind sorgen. Die DEG gehört zu den wenigen Teams, die sich (zumindest auf dem Papier) tatsächlich verstärkten und nicht nur den Kader ergänzten. Craig Johnson als auch Chris Schmidt zeigten schon in der Vorbereitung, dass sie zu den Topspielern der Liga gehören werden. Mit dem routinierten Andrej Trefilow und dem ehrgeizigen Alexander Jung verfügen die Rheinländer eventuell über das beste Torhüterpaar der DEL; was ganz wichtig ist. Nürnberg Ice Tigers Der neue Trainer Benoit Laporte muss sich umstellen. Zuvor beim Außenseiter Augsburg an der Bande, ist in der Noris nicht nur das Erreichen der Play-offs das Ziel. Allzuoft wurden die Fans von ihrem Team nach passablen Punktrunden enttäuscht. Fünfmal in Reihenfolge schieden die fränkischen Fabeltiere bereits in den Viertelfinals aus. Auffällig ist, dass Manager Otto Sykora bereits sehr früh den Großteil seines Kaders zusammenstellte. Eine Hausmacht brachte der Coach aus der Fuggerstadt mit, denn Goalie Labbé, Verteidiger Brennan und Stürmer Methot schulterten ebenfalls ihre Bündel. Frankfurt Lions Die Mainstädter haben eine Reihe guter Akteure wie zum Beispiel Marc Beaucage (nach Hamburg), Peter Ratchuk (Mannheim) oder Doug Weight (St. Louis) abgegeben, dürften aber nach wie vor zu den Besseren der Liga gehören. Zumindest sollten sie ohne Probleme unter die ersten Acht kommen. Zwei Kontingentstellen sind noch frei, die der neue Manager Charlie Fliegauf besetzen kann. Viel erwarten die Verantwortlichen von Daniel Corso, der bei den Kassel Huskies mit 44 Punkten die Scorerliste anführte. Pat Lebeau ist nach wie vor in “Mainhattan”, das ist fast eine Erfolgsgarantie. Hamburg Freezers Die Hanseaten präsentieren sich angesichts eines personell dünnen Kaders momentan noch als Sphinx. Die Defensive mit vier Kanadiern, Routinier Heiko Smazal und zwei talentierten jungen Deutschen scheint stabil, während zwischen den Pfosten Boris Rousson immer noch zu den besten seines Fachs gehört. Der Verein mit dem nach Mannheim (8 Mio Euro) mit 7,1 Mio Euro zweithöchsten Etat vertraut nach wie vor auf seine Fans. Trainer Mike Schmidt, der als Assistent in der Vorsaison zum Chef aufstieg, hat nun das Sagen von Anfang an. Vielleicht ist das ein Plus. Hannover Scorpions Ähnlich wie Düsseldorf haben sich die Niedersachsen im Vergleich zu anderen Teams qualtitativ verstärkt. Durchaus möglich, dass die Schützlinge von “Evergreen” Kevin Gaudet im “Jahre eins nach Lenny Soccio” in die Play-offs vorstoßen, an denen sie zum letzten Male vor vier Jahren teilnahmen. Die Defensive scheint mit dem neuen Trio, Torwart Trevor Kidd sowie den Verteidigern Sascha Goc und Shawn Heins, stark verbessert. Die gesamte Liga ist auf das Comeback von Marty Murray (zuletzt inaktiv) gespannt, der seinerzeit in Köln einen nachhaltigen Eindruck hinterließ. ERC Ingolstadt Trotz des Weggangs eines kompletten Quartetts in die NHL (Ward/Carolina, Sturm/San José, McDonald/Anaheim, Langenbrunner/New Jersey) sind die Oberbayern mit dem hervorragenden Goalie Jimmy Waite glänzend in die neue Saison gestartet. Ob die erfolgreiche “Generalprobe” jedoch auch eine ebenso gute “Premiere” nach sich zieht, ist die große Frage. Das Erreichen der Play-offs müsste schon als Erfolg gefeiert werden. Drei Kontingentstellen kann die sportliche Leitung, bestehend aus Manager Stefan Wagner und Cheftrainer Ron Kennedy noch besetzen. Krefeld Pinguine Auch die Krefelder absolvierten erfolgreich ihre Testspiele und unterlagen im Vergleich mit der Ligakonkurrenz nur dem ERC Ingolstadt. 15 Weggängen stehen 14 Neuverpflichtungen gegenüber. Wieder einmal wird in der Seidenstadt die Truppe kräftig umgekrempelt. Teal Fowler steht zum ersten Mal verantwortlich an der Bande. Während die Abwehr (auch durch den Ex-Augsburger Mike Pudlick) gefestigt erscheint, muss die vierte Reihe sogar mit DNL-Akteuren ergänzt werden. Ein Lichtblick ist der erste Sturm mit Kapitän Chris Herperger, Herberts Vasiljevs und Robert Guillet. Iserlohn Roosters Viele Experten sind die Meinung, dass die Sauerländer zu den wenigen Teams gehören, die sich verstärkt haben. Tatsächlich sind unter den Neuverpflichtungen eine Reihe klangvoller Namen wie Brad Purdie, der jetzt wieder unter seinem alten Trainer Doug Mason spielt, oder auch Mark Greig. Dazu kommt noch mit Michael Wolf ein ganz interessanter Mann. Der 24-jährige Allgäuer versetzt die Fachwelt gerade in den letzten Wochen in Erstaunen. Ob die Roosters wirklich zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte in die Play-offs vorstoßen, muss trotzdem stark bezweifelt werden. Füchse Duisburg Bäume wird der selbstbewusste Neuling sicherlich nicht ausreißen, aber den sogenannten Großen hin und wieder ein Bein stellen, das wird ihm ohne Zweifel gelingen. Das mit halber Kraft gegen die Füchse nicht gewonnen werden kann, musste auch schon die DEG schmerzlich erfahren. Trotz der kurzfristigen Verpflichtung des ehemaligen NHL-Cracks Jean-Luc Grand-Pierre und der momentan guten Form des 22-jährigen Christian Rohde scheint die Abteilung Defensive wackelig. “Vorn” wird es sicherlich besser laufen, wofür Steve Brulé, Shawn McNeil und Hugo Boisvert sorgen werden. Augsburger Panther Hinter diesem Vereinsnamen stehen die meisten Fragezeichen. Wird Trainer Randy Edmonds sich schnell in der neuen Umgebung zurechtfinden? Wird Max Fedra, der bisher stets aus dem Vollen schöpfen konnte, auch bei einem relativ “armen” Verein erfolgreich sein? Wird das Fehlen von Charly Fliegauf nicht eine zu große Lücke hinterlassen? Wird der 33-jährige schwedische Torwart Rolf Vanhainen, der zum ersten Mal im Ausland arbeitet, sich gut einleben? In der letzten Saison waren die Panther für eine positive Überraschung gut. Wird jetzt das Gegenteil der Fall sein? Kassel Huskies Sie sind gerade noch dem (DEL-)Tod von der Schüppe gesprungen. Ob sie jedoch diese Saison sportlich überleben werden, ist mehr als fraglich. Es sieht nicht gut aus für die Nordhessen, die vor acht Jahren sogar einmal in den Finalspielen um die Deutsche Meisterschaft standen. Damals versah Gerhard Brunner den Job an der Bande, und Uli Egen leitete als Manager die sportlichen Geschicke. Jetzt hat mit Bernhard Englbrecht (Trainer) und Jürgen Rumrich (Manager) wieder ein deutsches Duo das Sagen, doch sind die Voraussetzungen längst nicht mehr so nachahmenswert wie früher.

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