Zum Inhalt springen
View in the app

A better way to browse. Learn more.

GFU Community

A full-screen app on your home screen with push notifications, badges and more.

To install this app on iOS and iPadOS
  1. Tap the Share icon in Safari
  2. Scroll the menu and tap Add to Home Screen.
  3. Tap Add in the top-right corner.
To install this app on Android
  1. Tap the 3-dot menu (⋮) in the top-right corner of the browser.
  2. Tap Add to Home screen or Install app.
  3. Confirm by tapping Install.

Wally44

Administratoren
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle Inhalte von Wally44

  1. Gaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz klar OHNE S(B)P(V)A(B)M ;) Spam Threads Schliessen JA oder NEIN? ;)
  2. is ja intressant für uns berliner sogar zum ortstarif hehe ;)
  3. klar, schreib mich einfach an, bin ja Online ;)
  4. Wally44 antwortete auf Dio-Jarno's Thema in Gigi's Songs
    Soweit ich das versanden habe, sucht jemand die Gin Lemon!!!
  5. Projekt gläserner Fußballfan »Die Welt zu Gast bei Freunden« heißt der offizielle Werbeslogan zur WM 2006, hinter dem vulgäre Marketing- und beängstigende Sicherheitskonzepte prächtig gedeihen Seine dunkelste Zeit erlebte der europäische Fußball in den achtziger Jahren. 1985 griffen vor dem Endspiel im Europapokal der Landesmeister im Brüsseler Heysel-Stadion Hooligans des FC Liverpool Anhänger von Juventus Turin aus einem benachbarten Block an. Panik brach aus, in deren Folge eine Betonwand einstürzte, was 39 italienische Fans das Leben kostete. Im englischen Bradford brannte im gleichen Jahr eine Holztribüne und forderte 56 Opfer. Vier Jahre später kamen bei einem Pokalspiel in Sheffield 96 Menschen um, nachdem Hunderte Fans des FC Liverpool in einen bereits überfüllten Block drängten und die Zuschauer zerquetschten. Nach dem Desaster in Brüssel sah sich die Europäische Fußball Union (UEFA) zum Handeln gezwungen und sperrte englische Klubs für fünf Jahre für alle europäischen Wettbewerbe. Die Stereotypen waren da, Fußballfans wurden fortan in gut und böse unterteilt – nur wer ein Hooligan war und wer nicht, das war nie ganz klar. Die Präventionsmaßnahmen bekamen hingegen alle zu spüren: Die folgende Europameisterschaft fand 1988 in Deutschland statt. Präventiv wurden die Stadien dafür hochgerüstet: Die Blöcke wurden verkleinert und sahen nun wie Käfige für Menschen aus. Begrenzungszäune wurden zum Teil mit Stacheldrahtrollen gesichert. Dazu begleiteten massive Polizeiaufgebote die Spiele. Die Soziologen Gunter A. Pilz und Dieter Bott, forderten seinerzeit ein Konzept, das ein kulturelles Rahmenprogramm zu den Spielen vorsah. Sie wollten so menschliche Bedürfnisse nach Kommunikation und kulturellem Austausch fördern. Den Fußballfans aus den verschiedenen Nationen sollte ermöglicht werden, aufeinander zuzugehen, statt sie durch Einsatzkräfte hermetisch voneinander zu trennen. Ihr Konzept fand jedoch nur wenig Beachtung. Die befürchteten Ausschreitungen beim Turnier blieben indes aus. Gewalt-Hedonismus In Deutschland gerieten Hooligans seit Mitte der achtziger Jahre zunehmend in den Blick der Öffentlichkeit. 1990 starb der Berliner Mike Polley durch eine Polizeikugel, nachdem es im Anschluß an das Spiel Sachsen Leipzig gegen FC Berlin zu Ausschreitungen gekommen war. Als 1991 ein Europacupspiel zwischen Dynamo Dresden und Roter Stern Belgrad wegen Fanausschreitungen abgebrochen wurde, drohte dem Deutschen Fußball wie dem Englischen die Verbannung von der europäischen Bühne. Der Deutsche Fußball Bund (DFB) mußte zähneknirschend feststellen, daß auch er ein Problem mit gewalttätigen Fußballfans hatte. Inmitten dieses Klimas kam in den neunziger Jahren in den deutschen Stadien eine neue Subkultur auf, die ihren Ursprung in Italien hat. Die treuen Anhänger in den Kurven nennen sich dort »Ultras«. Ultra meint hier, daß sie, was immer auch komme, hinter ihrem Verein stehen. Oft sind sie es, die durch ihren Enthusiasmus maßgeblich dazu beitragen, das Spiel im Stadion zum Erlebnis zu machen. Von den Verantwortlichen der Vereine werden sie regelmäßig dafür gerügt und geächtet, wenn sie über die Stränge schlagen. Natürlich ist es verboten, in den Stadien Feuerwerkskörper abzubrennen. Andererseits schwenkt jede Fernsehkamera auf die Ränge, wenn die Atmosphäre in ein nebliges Rot der bengalischen Feuer getaucht ist und die Gesänge besonders laut ertönen. Vergöttern die Ultras ihren Verein und ihre Mannschaft, so kritisieren sie den vulgären Kapitalismus, mit dem gewöhnlich die Vereinspolitik betrieben wird. Zur Vereinsführung haben viele Ultragruppierungen ein gespanntes Verhältnis. In ihr sehen sie oftmals nur eine verlogene Autorität, die die Seele ihres Clubs dem Teufel verkauft. Sowohl auf dem Platz als auch hinter den Kulissen gilt der Profifußball als äußerst ruppiges Geschäft. Karl Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München, bringt dies auf den Punkt, wenn er sagt: »Fußball ist die klarste Leistungsgesellschaft, die wir in der Republik haben. Das ist in wenigen Berufen heute noch festzustellen«. (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 31.7.2005) Für die Vereine sind die Gelder aus dem Ticketverkauf schon lange nicht mehr die hauptsächliche Einnahmequelle. Ihr Etat speist sich vor allem aus TV-Geldern und Werbeverträgen. Die Mannschaften indessen werden Jahr für Jahr neu zusammengesetzt. Zeiten, in denen ein Spieler einem Verein die Treue hält, erscheinen nostalgisch; heute gleichen sie modernen Söldnern, die, ähnlich den Gladiatoren in der Antike, das Volk unterhalten sollen. In Szene gesetzt wird das Spiel durch das Fernsehen. Fußball ist die Speerspitze der Unterhaltungsindustrie im spätkapitalistischen 21. Jahrhundert. Stadien neuen Typs Mit dieser Kommerzialisierung, scheint es, haben die Deutschen ihren liebsten Sport anscheinend noch ein bißchen mehr lieb gewonnen. Wird ein Produkt heftig umworben, so zeitigt das entsprechende Resultate. Das gilt für Fußball wie für Schampoo. Nötig war dazu allerdings, den Rahmen zu ändern: Beinahe jeder Verein aus der ersten Bundesliga besitzt heute eine moderne Fußballarena. Für die Vereine haben sie die Funktion einer Visitenkarte. Mit seinem Stadion wird der Verein immer wieder in Verbindung gebracht. Für das Marketing ist auch die Stimmung in der Arena enorm wichtig. Dieser Aspekt ist aber nur eine Seite der Medaille. Die andere ist die, daß in den neuen Stadien der Komfort angehoben werden sollte. Im Vergleich zu den Stadien, in denen die Europameisterschaft 1988 ausgetragen wurde, haben die Arenen der Weltmeisterschaft 2006 ein gänzlich anderes Erscheinungsbild. Waren sie einst ein mehr oder weniger offenes Rund und trugen den Beinamen »Betonschüssel«, ähneln heutige Stadien eher Hallen. Für internationale Spiele sind nur noch Sitzplätze zugelassen, Haupttribünen sind mit Logen und Restaurants ausgestattet. Die Zeiten von Bier und Bratwurst gehören – zumindest was den Spitzenfußball angeht – der Vergangenheit an. Daß Fußball die Samstagnachmittag-Beschäftigung für den Mann ist ebenso: Heute wird er als Event für die ganze Familie verkauft. Diese Vermarktungsstrategie trägt offensichtlich Früchte: Seit über einem Jahrzehnt steigt der Zuschauerschnitt bei Bundesligaspielen kontinuierlich an. Im Schnitt besuchten in der vergangenen Erstligasaison über 35000 Zuschauer ein Spiel, Mitte der achtziger Jahre waren es nur etwa halb so viele. Polizeiwillkür Einhergehend mit diesem Konsumwandel verschwanden die Hooligans mehr und mehr aus dem Rampenlicht. Vor allem im Umfeld der Fußballstadien treten sie inzwischen deutlich zurückhaltener auf. Repressive Maßnahmen, die auf unterschiedlichste Weise gegen sie eingesetzt wurden, scheinen ihre Wirkung zu zeigen. Videoüberwachung als Prävention, Stadionverbote bei Ausschreitungen, massive Polizeipräsenz sowie der Einsatz von sogenannten szenekundigen Beamten (SKB) haben vermehrt dazu geführt, daß Hooligans sich für ihre Auseinandersetzungen oft weit ab von den Stadien treffen. Vorher verabredet, tragen sie nunmehr in Wald- und Wiesenschlägereien ihre Kämpfe aus. Mit Fußball hat das unmittelbar nichts zu tun, abgesehen davon, daß sie sich einem Verein zugehörig fühlen. Gleich mit einem ganzen Instrumentarium von Repressalien zieht die Polizei gegen die Hooliganszene ins Feld. Bundesweit koordiniert werden die Einsätze in der Zentralen Informationsstelle Sportveranstaltungen (ZIS). Die Katastrophen der achtziger Jahre haben das kollektive Polizeigedächtnis geprägt; die Grundannahme der ZIS ist, daß sie es bei Fußballspielen mit Massen zu tun haben, die nur schwer zu kontrollieren sind. Fußballfans werden in drei Kategorien eingestuft: vom harmlosen Anhänger A bis zur Gruppe C der Gewalttäter und Hooligans. Letztere werden in der Datei »Gewalttäter Sport« geführt, die mehrere tausend Einträge umfaßt. Hausbesuche, Ausreiseverwehrungen bei internationalen Spielen, Platzverbote und bundesweit geltende Stadionverbote sind gängige Sanktionen, die gegen mögliche Gewalttäter verhängt werden. Diese Maßnahmen sollen auch auf europäischer Ebene umgesetzt werden. In den Fanszenen der Bundesligavereine ruft diese Datei seit jeher Unmut hervor, denn die Mehrzahl ihrer Einträge beruht in der Regel nicht auf rechtskräftigen Verurteilungen, sondern auf bloßen Verdachtsmomenten. Oft reicht es aus, sich in einer Gruppe aufzuhalten, in der die Polizei Gewalttäter der Kategorie B und C vermutet. Dann greift der klassische Fall von Kollektivschuld, wie kürzlich der SEK-Überfall am 21. August auf die Berliner Diskothek »Jeton« vor dem Berliner Derby zwischen Union und dem BFC Dynamo zeigte (jW berichtete). Protestbewegungen Die Faninitiativen der Bundesligaclubs klagen zunehmend über polizeiliche Schikanen; mitunter drängt sich der Verdacht auf, daß gegen unliebsame Personen vorgegangen wird, ganz egal ob sie nun als Gewalttäter auffallen oder nicht. Ultra-Anhänger, die sich als unbequeme Kritiker zeigen, aber äußerst selten durch Prügeleien auffallen, fühlen sich immer häufiger pauschal kriminalisiert. Um die Hooligans hingegen – gegen die sich diesen Maßnahmen ursprünglich richteten – ist es vielerorts ruhig geworden. Seit Jahren ist ihre Zahl rückläufig, so daß der Eindruck entsteht, ein hochgerüsteter Polizeiapparat suche seine Existenz dadurch zu legitimieren, daß er harmlose Fans provoziert. Ein Jahr vor dem Beginn der WM mehren sich inzwischen die Klagen über Polizeiübergriffe bei Fußfallspielen, und allwöchentlich demonstrieren Faninitiativen in den Stadien dagegen. Den Confederations Cup, der im Juni stattgefunden hat, betrachteten die Veranstalter als Generalprobe für die WM. Horst R. Schmidt vom WM-Organisationskomitee sagte, es würden »spezifische Turnier-Abläufe getestet, wie beispielsweise Maßnahmen des Ordnungsdienstes oder die Zutrittskontrollen. In Frankfurt testen wir insgesamt das WM-Format. Somit wird es rund um das Stadion auch einen äußeren Sicherheitsring geben.« Pünktlich zum Eröffnungsspiel in Frankfurt am Main protestierten etwa 1 500 Anhänger aus 40 Vereinen gegen zunehmende Repressionen gegen Fußballfans. Am 23. Juni fand ein Treffen von Fanvertretern und Innenminister Otto Schily statt, im Beisein von Vertretern des DFB, des WM-Organisationskomitees und der Polizei. Delegierte von der Faninitiative BAFF (Bündnis aktiver Fußballfans), Pro Fans und der Koordinierungsstelle der Fanprojekte haben deutlich gemacht, was schon auf der Demonstration, die eine Woche zuvor stattgefunden hatte, thematisiert wurde: Willkürliche Polizeimaßnahmen in Verbindung mit einem immer repressiver auftretenden Sicherheitsapparat verärgern nicht nur Anhänger des runden Leders, sondern widersprechen auch der Idee einer fröhlichen und sicheren WM. Schily regte an, ein Gremium unter Einschluß aller Beteiligten zu gründen, das über eine Verbesserung der Situation entscheiden soll. Sicherheitsmaßnahmen zur WM Indessen werden die Organisatoren der WM nicht müde, die Deutschen zur Gastfreundschaft zu ermahnen. Niemand habe die Absicht, daß das Land sich paramilitärisch präsentiere, bekundete Otto Schily auf dem Fortschrittsbericht zur Vorbereitung auf die WM am 10. August. Generelle Flugverbote über den WM-Stadien solle es nicht geben, gleichwohl werde man die Lufträume natürlich überwachen. Mit abschreckenden Polizeieinsätzen wie bei der Europameisterschaft 1988 wird im kommenden Jahr nicht zu rechnen sein. Die Zeiten, in denen Wasserwerfer und massive Polizeieinheiten im Stadioninnenraum Präsenz zeigten, scheinen vorerst vorbei zu sein. Dennoch ist zu erwarten, daß die Strategie jederzeit geändert werden kann, um martialisch gegen mögliche oder scheinbare Ausschreitungen vorzugehen. Nichtsdestotrotz sind alle Verantwortlichen des Turniers sichtlich darum bemüht, ein freundliches Bild abzugeben. »Die Welt zu Gast bei Freunden«, heißt das offizielle Motto der WM; »Deutschland freut sich auf seine internationalen Gäste«, verkündet die offizielle WM-Website der Bundesregierung, die sichtlich um einen reibungslosen Verlauf der Veranstaltung bemüht ist. Visa sollen zügig ausgestellt, nötige Arbeitsgenehmigungen für alle Beteiligten aus Nicht-EU-Staaten unkompliziert erteilt werden. Das Finanzministierium garantiert Sportlern, Offiziellen sowie Medienvertretern erleichterte zoll- und steuerrechtliche Regelungen. Ein elitäres Kulturprogramm ist Teil eines freundlichen Gesamtkonzepts, und im Stadioninneren sind die hohen Zäune am Spielfeldrand abgebaut worden. Eine Überwachung der Tribünen soll durch Kameras gewährleistet werden. Was den für Sicherheitsfragen Zuständigen noch Sorge bereitet, sind jene Fans, die sich um die unsichtbaren Überwachungsmaßnahmen nicht scheren, sogenannte »Flitzer« beispielsweise, die beim Confederations Cup aufs Spielfeld stürmten und dort für eine Minute ihren großen Auftritt hatten. Den Verantwortlichen graut schon davor, daß sich das im kommenden Jahr wiederholen könnte. »Das darf uns bei der WM nicht passieren«, sagte Theo Zwanziger, Präsident des DFB. »Wenn das bei 64 Spielen häufiger eintritt, haben wir nicht nur einen Skandal, sondern ein Sicherheitsrisiko ersten Ranges.« High-Tech-Überwachung Anfängliche Probleme bereitete den Organisatoren der Ticketverkauf. Nicht, daß sie auf den Karten sitzen bleiben und die Veranstaltung ein Flop werden könnte, war ihre Sorge; rund zehn Millionen Kartenwünsche sind eingegangen, als die erste Verkaufsrunde im Februar via Internet gestartet wurde. 812000 Tickets der insgesamt 3,37 Millionen Karten wurden hier ausschließlich personengebunden veräußert. Etwa ein Drittel der Karten sind für Sponsoren vorgesehen; für diese Tickets war jedoch keine individualisierte Abgabe vorgesehen. Das rief Polizeivertreter auf den Plan, die darin ein Sicherheitsrisiko erkannt haben wollten. Doch auch Verbraucherschützer mahnen diese Klassifikationen bei der Ticketvergabe an. »Bei den Fans setzt man sich über alle Datenschutzbedenken hinweg, bei Sponsoren ist das Prozedere anders«, sagte Carel Mohn von der Bundeszentrale für Verbraucherschützer. »Damit macht man sich unglaubwürdig.« (FR, 2.8.2005) Innenminister Schily sah sich veranlaßt, darauf zu reagieren; auf dem letzten Fortschrittsbericht zur Vorbereitung auf die WM kündigte er Nachbesserungen an: Auch für Sponsoren und Ehrengäste sollen nun die Tickets individualisiert werden. Um eine Karte für die Spiele erwerben zu können, verlangt die FIFA von den Käufern die Preisgabe einer Reihe persönlicher Daten. Offizielle Begründung dafür: um dem Handel mit den Karten auf dem Schwarzmarkt vorzubeugen. Daß die entstehenden Besucher-Datenbanken auf vielfältige Weise mißbraucht werden können, darauf weisen Datenschützer immer wieder hin. Angaben wie E-Mailadresse und Geburtsdatum können nämlich mitunter für die Werbebranche und die Marktforschung von erheblichem Nutzen sein. Bisher gibt es auch noch keine Aussagen darüber, ob die Besucher-Datenbanken nach der WM wieder gelöscht werden. Darüber hinaus haben personenbezogene Daten für die Ticketvergabe einen erheblichen Wert für die Sicherheitsbehörden. Auf den Eintrittskarten werden batterielose RFID-Chips (Radio Frequency Identification) eingearbeitet. Lesegeräte im Eingangsbereich erfassen über Funksignal die persönlichen Angaben, die auf dem Chip gespeichert sind. Zuschauerdatenbanken können mühelos mit der »Datei Gewalttäter Sport« abgeglichen und ausgesprochene Stadionverbote effektiv durchgesetzt werden. Die Lesegeräte sollen mit einer Reichweite von zehn bis 15 Zentimeter ausgestattet sein, heißt es. Überprüfen kann das aber niemand; technisch ist nämlich eine Reichweite von bis zu zehn Metern möglich. Für die Polizei öffnet das völlig neue Möglichkeiten der Kontrolle, denn je mehr Lesegeräte in den Stadien postiert werden, desto flächendeckender kann eine Überwachung erfolgen – ohne daß es irgendein Fan mitbekommt – und desto besser können Bewegungsprofile einzelner Verdächtiger erstellt werden. Auch wenn die Möglichkeiten der Kontrolle bei dem Turnier nicht im vollen Umfang genutzt werden, wird die Einführung dieses Ticketsystems eine der fragwürdigsten Errungenschaften der WM sein. Ein weiterer zentraler Aspekt im nationalen Sicherheitsplan ist die Kameraüberwachung. Neben den Stadien selbst werden eine Vielzahl öffentlicher Orte von der Observation betroffen sein: Bahnhöfe, Partymeilen und Plätze vor Videoleinwänden. Neben herkömmlichen Kameras sollen auch solche zum Einsatz kommen, die Gesichter von Personen scannen und biometrisch auswerten können, berichtet Spiegel-online am 25.5.2005. Personifizierte Merkmale können dann mit bereits erfaßten Gesichtern von Gewalttätern abgeglichen werden. Damit eröffnen sich mit Hilfe der Gesichtserfassung Tausender Passanten ganz neue Möglichkeiten der Kontrolle des öffentlichen Raumes. Dieses Arsenal an unsichtbaren Überwachungsmaßnahmen soll ebenso wie der konventionelle Einsatz von Polizeieinheiten im Einklang mit dem Marketingkonzept von Offenheit und Gastfreundlichkeit stehen. In diesem Sicherheitskonzept liegt der Schwerpunkt auf der abschreckenden Wirkung der Überwachung: Jedem Fan soll bewußt sein, daß ein Auge auf ihn geworfen und jegliche kriminelle Handlung geahndet wird. Das Sicherheitsversprechen ist allerdings ein trügerisches: Die Auftritte der »Flitzer« während des Konföderationenturniers haben das auf spielerische Weise gezeigt. Gegen mögliche Anschläge nämlich bietet der nationale Sicherheitsplan keinen Schutz – zumindest keinen, ohne den Grundsatz zu verlassen, es handle sich um ein Turnier in einer offenen Gesellschaft. Die Planungen für die Sicherheit bei der WM werden zumeist im Verborgenen erarbeitet; vordergründig ist vor allem der Rhythmus der Werbetrommel zu hören, die ein Fußballfieber heraufbeschwören soll. Schnell werden noch ein paar letzte Tickets für das Eröffnungsspiel verlost usw. Inmitten dieser »Euphorie« fällt es indessen kaum auf, daß auch die Fans, die Woche für Woche in die Bundesligastadien pilgern, in ihren Bündnissen und Organisationen im Stillen Abstand von dem Event gewonnen haben. Matthias Bettag von BAFF meint etwa: »Die WM 2006 hat nur vordergründig mit Fußball zu tun und ist eigentlich eine Wirtschaftsshow für den Standort Deutschland. Die Wirtschaft und die Politik wollen sich präsentieren und nutzen den populären Fußball als Bühne.« Das verwundert niemanden, der die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte mitverfolgt hat: Punktgenau präsentiert sich im kommenden Sommer »die schönste Nebensache der Welt« von ihrer modernsten Seite – das Projekt der »gläsernen Arena« wird vollendet sein. Klasse Artikel aus der Jungen Welt
  6. Is einer der TOP GFU Member schlechthin!!! IMMER freundlich zuvorkommend helfend usw. Einfach 1A ;)
  7. Ohmann, dann mach ich euch ja grad mit meinen geschreibe gar keinen mut ;) Danke für die genesungswünsche
  8. mhh, mir wurde von der Zahnchirugin entpfolen SOFORT wenn ich zuhause bin zu kühlen damit die schwellung nicht so dolle wird... ich sag euch am eckligsten is dieser Jod streifen im Mund *bäh*
  9. auch alles gute von mir ... mit den Schmerzen geht`s zum Glück aber nur weil die Schmerztabletten grad meine besten freunde sind hehe ich muss die ganze zeit meine Wange kühlen die is übelst angeschwollen weil gleiche beide Weisheitszähne rauskammen. 3 Std. anch der OP is dann endlich auch die Blutung gestoppt bin gespannt wie die Nacht wird z.Zt. schmerzt meine ganze rechte gesichtshälfte...
  10. ich glaub an den Song kann man NIX retuschieren hehe ;)
  11. *bäh* das is soooooo Alt!!!
  12. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Ja meckern könn wir Ossis gut!!! ;)
  13. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Selbstinzenierung... Naja war ja eigentlich keine EgoChoreo von uns aber egal... Schön find ich nat. auch immer diesen Sammelbegriff "die Fans"
  14. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Bin auch saufroh drüber, das alles reibungslos geklappt hat & die Glückwünsche nehmen nicht ab hehe... *stolzbin*
  15. So ich mach mich jetzt fertig & gehe zum Zahnchirugen bei mir kommen nachher 2 Weisheitszähne raus, ich hoff mal das alles ohne grosse Schmerzen verläuft...
  16. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Enthusiasmus und Willen: Eisbären besiegen Adler Zweimal feierte der Anhang des EHC Eisbären Berlin am Sonntagabend seine Helden: Einmal vor Beginn der Neuauflage des vorjährigen DEL-Finals gegen die Adler aus Mannheim und ein weiteres Mal am Ende. Zuerst hieß es in den Erinnerungen des 19. April diesen Jahres zu schwelgen: „In der Stunde des Triumphs wurden Helden zu Legenden...“, stand auf einem riesigen Spruchband in der Fankurve des Wellblechpalastes zu lesen, umrahmt von zahlreichen roten, weißen und blauen geschwenkten Fahnen und auf Doppelhaltern waren die Porträts jener Protagonisten abgebildet, die an diesem Tage den ersten gesamtdeutschen Meistertitel für den EHC Eisbären Berlin errangen. Und nach der Begegnung war es natürlich für die 4000 Zuschauer besonders schön zu feiern, hatte das junge Eisbären-Team die erneut hochgehandelten Mannheimer in einer DEL-Partie gehobener Qualität doch überraschend mit 5:3 (1:2; 2:0; 2:1) bezwungen. Es ist wie es ist und wird wohl ewig so bleiben: Siege über den ewigen Rivalen aus der Quadratestadt schmecken in Hohenschönhausen nach wie vor sehr süß. Im Moment ist das natürlich besonders der Fall, da die Berliner noch immer ohne Neuzugänge aus Nordamerika, Skandinavien oder dem ehemaligen Ostblock auskommen, wohingegen die Mannheimer Könner wie Karl Dykhuis, Lonny Bohonos, Peter Ratchuk oder Jeff Shantz in ihrem Kader haben. Obwohl mit stark veränderter Mannschaft, ließ der Meister auch im Spiel Erinnerungen an die Finalserie gegen die Mannheimer aufkommen, denn wie dazumal war es auch aktuell das Powerplay der Berliner, das den Ausschlag für den Sieg gab. Schon im ersten Drittel nutzte Kelly Fairchild eine Überzahlgelegenheit in der 5. Spielminute zur 1:0-Führung für die Hausherren, als Fabio Carciola für die Gäste auf der Strafbank saß. Im Mittelabschnitt sorgte Verteidiger Micki DuPont gleichfalls im Powerplay für den 2:2-Zwischenstand, nachdem Steve Kelly (10.) und Fabio Carciola (16.) den Vizemeister noch in den ersten zwanzig Minuten in Führung gebracht hatten. Zur Mitte des zweiten Drittels hatte Carciola Gelegenheit, sein Team erneut nach vorn zu bringen, doch der Pfosten verhinderte den Einschlag der Hartgummischeibe. Glück für EHC-Goalie Youri Ziffzer, der nach der Pause seinen Kollegen Daniar Dshunussow einmal mehr planmäßig abgelöst hatte. Auch auf der Gegenseite stand mit Patrick Ehelechner ein junger Torhüter zwischen den Pfosten und seinen beiden „Zunftgenossen“ bis dahin leistungsmäßig in nichts nach. Gegen den in der 31. Spielminute mit hohem Tempo auf sein Tor zustürmenden Denis Pederson hatte Ehelechner jedoch keine Abwehrchance, der Puck schlug oben rechts unhaltbar zum 3:2 für die Berliner ein. Die Antwort der Adler folgte erst im Schlussabschnitt. Sicher war es kein Zufall, dass der junge Carciola zum 3:3 (49.) ausglich. Der Mannheimer gehörte in diesem mehr als unterhaltsamen Match zu den auffälligsten Akteuren seiner Mannschaft, auch wenn ihm bei seinem zweiten Treffer das Glück zur Seite stand. EHC-Keeper Ziffzer konnte einen scharf geschossenen Puck nicht festhalten, der blieb hinter ihm vor der Linie liegen und Carciola war im Nachstochern erfolgreich. Der EHC konterte durch Kapitän Steve Walker aber sofort - 4:3 (50.). Bis dahin waren die Eisbären mit wenigen Strafen ausgekommen, doch in Minute 56 fing sich Sven Felski gleich eine 2 + 10 Strafe wegen eines Checks gegen den Kopf ein. Allerdings blieb das Vergehen des Hohenschönhauseners in jedweder Hinsicht ohne Folgen, da wenig später Adler-Enfant Terrible Steve Kelly wegen Stockschlags ebenfalls auf dem Sünderbänkchen Platz nehmen musste. Nach Ablauf der Felski-Strafe waren die Eisbären also wieder in Überzahl und wie schon zuvor auch dort erfolgreich: Florian Busch gelang mit seinem ersten Saisontreffer der viel umjubelte Endstand von 5:3. (mac/ ovk) Trainerstimmen Stephan Richer (Adler): Es gibt wenig zu beschönigen, die bessere Mannschaft hat gewonnen. Das erfolgreiche Powerplay der Berliner gab den Ausschlag. Pierre Pagé (EHC): Gegen Ingolstadt spielten wir gut, aber nicht intelligent. Heute waren wir intensiv, aggressiv und intelligent und haben gegen eine gute Mannschaft gewonnen. Nun muss unsere vierte Reihe noch produktiver werden. Eisbären Berlin – Adler Mannheim 5:3 (1:2,2:0,2:1) Tore: 1:0 Fairchild 4:35 (Walser, Beaufait) PP1 1:1 Kelly 9:05 (Edgerton, Tripp) 1:2 Carciola 15:04 (Blank, Hedin) 2:2 DuPont 26:33 (Pederson, Walker) PP1 3:2 Pederson 30:51 (Walker, DuPont) 3:3 Carciola 48:54 (Aquino) 4:3 Walker 49:14 (Pederson, Walser) 5:3 Busch 59:14 (Beaufait) PP1 Schiedsrichter: Roland Aumüller Strafminuten: Berlin – 6 (2,2,2) + 10-Minuten-Disziplinarstrafe (Felski) Mannheim – 12 (4,4,4) Zuschauer: 4000 So für diese Choreo ham wa zwei komplette WE`s hingelegt am fr. von 10-17 am Sam. von 8H.-0H. & heute von 11-18:30H. ich bi nsooo Tod, aber dafür hat`s sich gelohnt ;)
  17. Wally44 antwortete auf Beitrag im Thema in Sport
    was haben Stehplätze mit Schlägerei`n zu tun? TZE!?!?!?!? Achso& schön wie Aktiv die Mod`s hier sind das Thema kann man doch in den Ösi Thread packen!!! *nerv*
  18. Ich mach mich auch grad fertig, heute gehts zum Choreobasteln bis tief in die Nacht... ;)
  19. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    Neuer Play-off-Modus ab der Saison 2006 / 2007 Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) wird Ihren Modus ab der Saison 2006/2007 dahingehend ändern, dass nach Abschluss der Hauptrunde die Clubs auf den Plätzen sieben bis zehn eine Play-Off-Serie nach dem Modus „Best Of Three“ ausspielen. Dabei spielt der 7. gegen den 10. und der 8. gegen den 9.. Die beiden Gewinner dieser Serie qualifizieren sich zusammen mit den sechs besten Mannschaften der Hauptrunde für das Play-Off-Viertelfinale. Nach der Entscheidung der DEL-Gesellschafter ab der Saison 2006/2007 keinen sportlichen Absteiger mehr zu ermitteln und dem daraus resultierenden Wegfall der Play-Down-Spiele war eine Modifizierung des Spielmodus erforderlich geworden. Gernot Tripcke, DEL-Geschäftsführer: „Wir haben eine Lösung gesucht und gefunden, die sicherstellen soll, dass auch in der unteren Tabellenhälfte bis zum Ende der Saison sportliche Spannung gewährleistet wird. Im Vergleich zu den bisher ausgespielten Play-Downs ist die zusätzliche Play-Off-Runde sowohl sportlich, als auch medial, deutlich attraktiver. Alle Mannschaften können nun realistischerweise das Saisonziel „Play-Offs“ ausgeben und es wird gleichzeitig eine Aufwertung der ersten sechs Plätze nach der Hauptrunde erreicht.“
  20. jap, ich auch erst am So...
  21. Wally44 antwortete auf Beitrag im Thema in Sport
    Ja toll, aber könnt ihr Mods das nich mit den ösi Fussball Thread verbinden da wird das Thema schon besprochen danke meine Meinungen findet ihr da auch!!!
  22. kommt am 1.10. doch mit Nils & mir zur 3. Halbzeit ins Sixties mit schick essen gehen oder? hehe ;) Edit, war fürn Ducky ähm für Dahak hat nen nettes Avatar etwa aus`n Gigi Forum ? hehe
  23. Allet Jute...
  24. Wally44 antwortete auf Wally44's Thema in Sport
    NHL startet in die neue Saison mit einer massiven Werbekampagne. Diese Kampagne wird unter dem Namen "My NHL" die neue Saison einleiten. Man heuerte die besten Spezialisten der Filmbranche an, um fünf Werbespots zu drehen, die zusammen mit Werbung in Druckmedien, für einen neuen Aufschwung sorgen sollen. Mit dieser Werbekampagne will man neue Fans gewinnen und alte Fans zurück gewinnen. In den Spots werden vor allem die Dinge, die das Spiel ausmachen, zum Ausdruck gebracht. Die Spots sind aufgemacht wie kleine Spielfilme, mit spektakulären Bildern und viel Action. Einen kleinen Einblick gibt es hier.

Account

Navigation

Suche

Suche

Konfiguriere Browser-Push-Benachrichtigungen

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.