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FIFA WM 2006 Thread


Wally44
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DFB-Team gewinnt Testspiel gegen Servette Genf 2:1

Genf - Die deutsche Nationalmannschaft hat im WM-Trainingslager in der Schweiz ein Testspiel gegen den Drittligisten Servette Genf 2:1 (1:1) gewonnen.

Michael Ballack (26. Minute) und Gerald Asamoah (67.) erzielten im Stade de Geneve die Tore für das Team von Bundestrainer Jürgen Klinsmann.

Die Partie wurde über 2 x 35 Minuten unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Gastgeber, die vor dem Aufstieg in die 2. Liga stehen, hatte Julian Esteban (32.) markiert. Klinsmann setzte 18 der 23 WM-Spieler ein.

Nicht mitgewirkt haben Torhüter Jens Lehmann sowie die angeschlagenen Philipp Lahm, Christoph Metzelder, Tim Borowski und Mike Hanke. "Das sind reine Testläufe, um die Form zu finden und Spielzüge zu automatisieren", erläuterte Klinsmann-Assistent Joachim Löw die Bedeutung der Übungsspiele. Am folgenden Tag tritt das DFB-Team gegen die A-Jugend von Servette Genf an.

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"Aus Mercedes einen AMG machen"

DFB-Fitness-Coach zeigt seine "Folterkammer"

Genf - Am Dienstag gewährte Mark Verstegen einen Einblick in sein Allerheiligstes. Der Fitnesscoach der deutschen Nationalmannschaft ließ die zahlreichen Journalisten für eine kurze Zeit in die "Folterkammer". Auf über 1.000 Quadratmetern hat der Experte aus den USA im VIP-Bereich des Genfer Stadions seine ultramodernen Maschinen aufgebaut, mit denen er nur ein Ziel verfolgt: Die DFB-Auswahl bis zur WM topfit zu machen. "Wir wollen aus einem Mercedes einen AMG-Schlitten machen", sagte Verstegen.

"Basis, um die WM zu gewinnen"

"Mit Fitness gewinnt man nicht die WM. Aber sie ist die Basis, um die WM gewinnen zu können." Genauso sieht es auch Jürgen Klinsmann, deshalb hat er den Amerikaner und sein Team kurz nach seinem Amtsantritt zur Nationalelf geholt.

Härtestes Trainingslager aller Zeiten

Schon jetzt scheint festzustehen, dass es für die deutsche Mannschaft das härteste WM-Trainingslager aller Zeiten ist. "Genf wird die Basis für das WM-Turnier. Bis zum letzten Test gegen Kolumbien werden wir die hohe Intensität durchziehen", sagte Klinsmann Sport1.de. "Wir wollen die Vorbereitung ohne Kompromisse durchziehen. Alles ist ausgerichtet auf den WM-Start. Dafür gehen wir auch das Risiko ein, dass die drei Länderspiele vor der WM nicht optimal laufen könnten, weil die Spieler schwere Beine haben."

"Abends keine Lust mehr"

Daher werden die Akteure vermutlich auch die Ruhe und Abgeschiedenheit im noblen Genf nur wenig nutzen, glaubt Klinsmann: "Ich denke, die Jungs werden abends keine Lust mehr haben, in die Stadt zu gehen." Denn spätestens seit der Anreise aus Sardinien zählt nur noch die WM. "Hier wird zwei Mal täglich gearbeitet, es wird eine hohe Belastung geben. Besonders vormittags wird in kurzen Einheiten extrem gepowert", erklärt der Bundestrainer.

Drei Schwerpunkte

Sein klar definiertes Ziel ist es, in den insgesamt dreieinhalb Wochen bis zum Auftaktspiel gegen Costa Rica am 9. Juni mit einem detaillierten Plan alle Defizite zur Weltspitze aufzuholen. Dabei gibt es drei Schwerpunkte: Fitness, Taktik und Psyche. Klinsmann: "Wenn der Teamgeist stimmt und jeder auch von der Fitness auf einem Top-Level ist, gibt das Selbstbewusstsein und ein Gefühl der Stärke."

Fitness:

Klinsmanns Ziel ist es, dass die Mannschaft wie schon bei früheren erfolgreichen Turnieren bis zum Schlusspfiff Gas geben und somit spielerische Vorteile der Gegner ausgleichen kann. Dabei lässt er seinem Experten Verstegen, dessen Assistenten Chad Forsythe und Craig Friedman sowie Bayern-Physiotherapeut Oliver Schmidtlein praktisch freie Hand. "So etwas wie Mark Verstegens Institut in Phoenix gibt es in Europa nicht", meint Klinsmann. "Er kann Sportler auf den Punkt topfit machen. Beim Confed Cup wurde die Mannschaft immer frischer, je länger das Turnier dauerte."

Taktik:

Laut Co-Trainer Joachim Löw liegt das Hauptaugenmerk auf dem Einspielen und Automatisieren der Viererkette und der Organisation der Defensive insgesamt. Aufbauend auf diesem Abwehrverbund wird sowohl ein 4-4-2-System als auch ein 4-3-3-System einstudiert. Dazu wurden zahlreiche Kameras installiert, unter anderem auch eine Breitbildkamera, um das taktische Verhalten auf dem gesamten Spielfeld zu erkennen. Unterstützt wird das DFB-Team vom Analyse-Experten Christofer Clemens von der Düsseldorfer Firma "Mastercoach".

Wichtige Erkenntnisse erwartet sich die sportliche Leitung auch von den Tests hinter verschlossenen Türen gegen die erste Mannschaft sowie ein Jugendteam von Servette Genf am Dienstag und Donnerstag. Dabei sollen die Begegnungen über vier mal 20 Minuten immer wieder unterbrochen werden, um direkt die Fehler ansprechen zu können. "Diese Spiele sind hilfreich, etwa um Spielzüge einzustudieren", erklärt Teammanager Oliver Bierhoff.

Psyche:

"Teamgeist ist die Basis von allem", sagt Klinsmann. "Wir haben keine Mannschaft wie Brasilien. Wir können nur etwas reißen, wenn alle zusammen halten." Dabei spielt der Teampsychologe Hans-Joachim Hermann eine ganz wichtige Rolle, in dem er der Mannschaft und einzelnen Spielern verschiedene Methoden und Maßnahmen beibringt.

So will Klinsmann in der Vorbereitung eine verschworene Einheit bilden, in der jeder für jeden kämpft. Sinnbildlich dafür steht der gemeinsame Schlachtruf "Wir sind ein Team". 52 Jahre nach dem "Wunder von Bern" soll ein Rückgriff auf einige der maßgeblichen Tugenden der Herberger-Elf die Grundlage für ein erneutes Wunder sein: Den vierten WM-Titel.

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DFB-Team besiegt Servette-Jugend - Ballack verletzt

Genf - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ein Trainingsspiel gegen eine verstärkte A-Jugend von Servette Genf mit 12:0 (5:0) gewonnen. Kapitän Michael Ballack musste nach 26 Minuten mit einer Sprunggelenks-Verletzung am linken Fuß vom Platz.

Die medizinische Abteilung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) diagnostizierte bei einer ersten Untersuchung noch im Stadion eine "Zerrung des Kapselbandes" im Sprunggelenk. Ballack wurde danach ins Mannschafts-Quartier am Genfer See gebracht. Der Einsatz des 29-jährigen Mittelfeldspielers im Länderspiel gegen Luxemburg ist fraglich.

Die Verletzung sei "nichts Dramatisches", erklärte Assistenztrainer Joachim Löw. "Falls er Schmerzen hat, gehen wir aber kein Risiko ein. Das wäre fahrlässig." Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt wollte sich vor einer weiteren Untersuchung am Abend im Mannschaftshotel noch nicht konkret zu einer möglichen Zwangspause gegen Luxemburg äußern: "Das kann ich noch nicht sagen." Mit seinem Kollegen Josef Schmitt hatte er Ballack sofort in die Kabine untersucht und zur Behandlung ins Hotel geschickt.

Im zweiten Test im Rahmen des WM-Trainingslagers in der Schweiz tat sich die Mannschaft von Bundestrainer Jürgen Klinsmann lange schwer, ehe der Kölner Lukas Podolski (26. Minute) den Torbann brach. Kurz danach wurde Ballack ausgewechselt. Die Treffer für die deutsche Mannschaft, die zur Halbzeit acht neue Spieler brachte, erzielten Podolski (26., 43.), Robert Huth (27.), Bernd Schneider (29.), Bastian Schweinsteiger (42.), Gerald Asamoah (47.), Tim Borowski (55.), Sebastian Kehl (62.), Mike Hanke (75.) und Oliver Neuville mit einem Hattrick (78., 83., 88.).

Aus dem vollen Trainingsprogramm heraus aber blieb die Nationalelf gegen die mit einigen Männer-Spielern verstärkten Junioren vor allem vor der Pause noch einiges schuldig. Vor allem Arne Friedrich, Huth und Schneider waren noch weit von einer WM-Form entfernt. Den besten Eindruck hinterließen neben dem dreifachen Torschützen Neuville noch Podolski, Klose, Schweinsteiger und der gerade erst von einem Muskelfaserriss genesene Christoph Metzelder. Bis auf Philipp Lahm (Ellbogen-Operation) kamen alle Feldspieler aus Klinsmanns WM-Kader zum Einsatz.

© dpa - Meldung vom 25.05.2006 20:32 Uhr

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Tja wenn er fehlen würde ... wäre das wieder ein Medienspektakel .. aber naja, Borowski würde ihn schon gut vertreten können ! Der ist nämlich GENAU so gut wie Ballack ... hat nur noch ned die ganze Aufmerksamkeit auf sich lenken können !!

Soooo wichtig ist Ballack auch ned .. finde ich jetzt !

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Nur mal als Info die Englich Nationalmanschft hat gestern im Freundschaftsspiel gegen Weißrusland verloren es haben zwar 8 Stamspieler gefählt aber trotzdem hätte man als engliche national manschaft so ein gener packen können

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Stürmer tanken Selbstvertrauen

Deutschland gewinnt Test gegen Luxemburg 7:0. Miroslav Klose, Lukas Podolski und Oliver Neuville treffen je zweimal

Als Jürgen Klinsmann gestern um 15.37 Uhr aus dem Mannschaftsbus stieg, lächelte er zufrieden und atmete tief ein. Es war, als wolle der Bundestrainer die grandiose Atmosphäre aufsaugen, die ihm und seinen Spielern nach der Ankunft im Freiburger Badenova-Stadion entgegengebracht wurde. Hunderte Fans hatten sich vor dem Kabinengang postiert, um einen Blick auf die deutsche Auswahl werfen zu können. Die Sehnsucht war groß, schon seit dem 16. Mai bereitet sich das Team jenseits der deutschen Grenze auf die WM vor.

Der Tagesausflug in den Breisgau hatte sich auch sportlich gelohnt: Die deutsche Elf besiegte das überforderte Team aus Luxemburg mit 7:0 (3:0) und wurde ebenso euphorisch verabschiedet, wie es einige Stunden zuvor begrüßt worden war. Die Treffer vor 23 000 Fans erzielten Miroslav Klose (5., 59.), Torsten Frings (19./Foulelfmeter), Lukas Podolski (36., 65./Foulelfmeter) und zweimal Oliver Neuville in der Nachspielzeit.

Wie angekündigt, nutzte Klinsmann das Duell gegen die Nummer 152 der Fifa-Weltrangliste zu Experimentierzwecken. Mit Jens Lehmann stand zwar zunächst die Nummer eins zwischen den Pfosten, in der Vierer-Abwehrkette gab der Bundestrainer mit Robert Huth vom FC Chelsea und dem Dortmunder Christoph Metzelder jedoch zwei Verteidigern den Vorzug, die in ihren Vereinen in der abgelaufenen Saison selten zum Einsatz gekommen waren. Beide sollten Spielpraxis sammeln und erledigten ihre Arbeit fehlerfrei, ohne jedoch von den Angreifern aus Luxemburg gefordert worden zu sein.

Im Mittelfeld war Klinsmann gezwungen, von der Stammformation abzuweichen. Michael Ballack (Kapselzerrung im linken Knöchel) stand ihm nicht zur Verfügung. Der Kapitän hatte die Reise gar nicht erst mit angetreten, ließ sich statt dessen im Quartier am Genfer See behandeln. Heute soll Ballack ins Lauftraining einsteigen.

In Freiburg wurde der Taktgeber von Tim Borowski ersetzt, und der Bremer überzeugte mit guten Ideen. So leitete er den dritten Treffer durch Podolski mit herrlichem Steilpaß ein. Zuvor hatten Klose nach Querpaß von Podolski sowie Frings per Strafstoß nach Foul an Bastian Schweinsteiger für den WM-Gastgeber getroffen. "Wir haben die Vorgaben der Trainer in taktischer Hinsicht sehr gut umgesetzt", sagte Borowski.

Im zweiten Durchgang wechselte Klinsmann munter durch, so löste Oliver Kahn unter dem Beifall der Zuschauer Lehmann zwischen den Pfosten ab. Und Huth mußte mit lädiertem rechten Sprunggelenk für Per Mertesacker Platz machen. An der klaren Überlegenheit auf dem Rasen und der tollen Stimmung auf den Tribünen änderte sich jedoch nichts. "Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin", sangen die Fans und machten damit deutlich, daß sie der DFB-Auswahl das Erreichen des WM-Finales zutrauen.

Nach dem Abpfiff wurde das Team per Bus zum Flughafen Lahr chauffiert, wo die Chartermaschine in Richtung Genf um 21.55 Uhr abhob. Kurz vor Mitternacht kehrte der DFB-Kader in sein Quartier in der Schweiz zurück.

Quelle: Berliner Morgenpost

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War ein recht schön anzusehendes Spiel muss ich sagen. Habe die 1.HZ und Teile der 2. gesehen, gibt eigentlich fast nix zu meckern außer der einen Großchance für Luxemburg ziemlich zum Anfang. :)

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Guest DJ Berni

Naja ich will ja nix sagen, aber ein so ein Test für die WM ist sinnlos!!

Wenn man bei der WM weit kommen will sollte man auch gegen starke Teams spielen! Sonst kommt das böse Erwachen schon in der Gruppenphase!

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Naja ich will ja nix sagen, aber ein so ein Test für die WM ist sinnlos!!

Wenn man bei der WM weit kommen will sollte man auch gegen starke Teams spielen! Sonst kommt das böse Erwachen schon in der Gruppenphase!

Wenn Du dir mal andere Mannschaften anguckst, wie Frankreich, England, Portugal, Brasilien, dann siehst du, dass selbst die gegen kleinere Vereine spielen.

Also nix gegen unsere Jungs, wenn dann schon gegen alle großen Nationalmannschaften :dancingbear:

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Also Klose gefällt mir als Spieler langsam immer mehr. Endlich spielt er auch einmal in der Nationalmannschaft so gut, wie im Verein, ebenso Borowski. Freu mich auf die WM.

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Naja Dienstag gegen kolumbien werden wir ja sehen was sie drauf haben ! Ich denke das ist der Erste richtige Gegner würde ich sagen !

Boro, Klose als auch Frings ... sind echt in Topform was mich sehr freut !!! aber auch Schweine und Poldi sind wieder voll da ... hoffe das hält an .. dann sehe ich auch ne kleine Chance weit zu kommen !!

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Dienstag ist glaube erst gegen Japan gegen Kolumbien spielen sie erst am Freitag so wie ich das weiss

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Blitz-Abreise aus Genf

"Private Gründe" - Klose bei seiner Familie in der Pfalz

Miroslav Klose (r.) erzielte in 53 Ländespielen bisher 23 Tore. (Foto: AP)

Genf - Miroslav Klose hat gestern abend völlig überraschend das DFB-Quartier in Genf verlassen und ist zu seiner Familie in die Pfalz geflogen. Der Grund der überstürzten Abreise, teilte der 27-jährige Torjäger nur Bundestrainer Jürgen Klinsmann mit. Klose-Berater Alex Schütt sagte der "BILD"-Zeitung: "Die Gründe sind sehr privat.“'

"Die Familie ist das Wichtigste für mich“

Im pfälzischen Kusel-Blaubach leben seine Eltern Josef, ein ehemaliger Fußball-Profi, Mutter Barbara, eine frühere Handballerin, und Schwester Marcena. Auch Kloses Ehefrau Sylwia ist im Moment in der Pfalz. Der Stürmer von Werder Bremen hatte immer wieder betont: "Die Familie ist das Wichtigste für mich.“

Klose am Nachmittag in Düsseldorf erwartet

Klose wird heute wieder bei der Mannschaft zurückerwartet, die am Abend (20.30 Uhr) in Leverkusen gegen Japan ein Länderspiel absolviert. Die DFB-Auswahl flog bereits am Vormittag von Genf aus nach Düsseldorf, wo sie bis Freitag ihr WM-Trainingslager fortsetzt.

Torschützenkönig mit 25 Treffern

Ob Klose heute Abend spielt, ist noch unklar. Ein Ausfall des Bremers wäre ein schmerzlicher Verlust. Der zurückliegenden Bundesliga-Saison drückte der 27-Jährige seinen Stempel auf. In 26 Spielen kam er auf 25 Tore und gab zu weiteren 13 Treffern den entscheidenden Pass. Klose ist damit nach Martin Max 2002 der erste Deutsche, der sich die Torjägerkanone gesichert hat. Am letzten Spieltag traf Klose zum entscheidenden Bremer 2:1-Sieg in Hamburg, durch den Werder noch an den norddeutschen Rivalen vorbeizog und sich als Zweiter direkt für die Champions League qualifizierte.

Stark in der Vorbereitung

Auch in den letzten zwei Länderspielen glänzte der Bremer Stürmer. Beim 4:1-Sieg gegen die USA am 22. März in Dortmund schoss er ein Tor und gab zwei Vorlagen. Gegen Luxemburg am 27. Mai in Freiburg (7:0) folgten zwei weitere Treffer.

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"Schlechteste DFB-Elf aller Zeiten"

Internationale Presse fällt ein vernichtendes Urteil

München - Die internationale Presse hat auf den schwachen Auftritt der deutschen Nationalmannschaft im Länderspiel gegen Japan (2:2) mit beißendem Spott reagiert und Bundestrainer Jürgen Klinsmann ein vernichtendes Zwischenzeugnis ausgestellt. "Wir sehen die schlechteste deutsche Nationalmannschaft aller Zeiten. Wenn das mal kein Fiasko wird!", teilte der spanische Radiosender Cadena Ser auf seiner Internetseite mit.

Auch Marca ging mit der DFB-Auswahl hart ins Gericht: "Fürchterliches Deutschland. Nur zehn Tage vor dem WM-Start ist der Zustand der deutschen Elf Besorgnis erregend. Deutschland konnte einem Leid tun." Das englische Blatt Daily Telegraph kommentierte: "Die notorisch wackelige Defensive wurde von den quirligen Japanern in alle Richtungen geschüttelt. Jürgen Klinsmanns WM-Masterplan wurde zerrissen."

Die Pressestimmen in der Übersicht:

Japan

Mainichi Shimbun: "Japan hat eine 2:0-Führung verschleudert. Unsere starke Offensive hat die Schwächen in der deutschen Abwehr schonungslos aufgedeckt. Japan ist für die Gruppenphase gerüstet."

Japan Today: "Japan nach 2:2 gegen Deutschland optimistisch. Zahlreiche Chancen gegen eine verdächtig schwache deutsche Abwehr."

Fuji: "Japan hat ein Wunder knapp verpasst."

Jiji Press: "Das Ergebnis hat Japan Selbstvertrauen gegeben, dass uns bei der WM auf jeden Fall beflügeln wird."

Tokyo Sports: "Takaharas Leistung war ein Licht am Ende des Tunnels."

Kyodo: "Schon wieder hat Japan Tore nach hohen Bällen kassiert. Die großen Spieler können einfach nicht geblockt werden."

England

Daily Telegraph: "Deutschland stolpert zu einem Unentschieden gegen Japan. Die notorisch wackelige Defensive wurde von den quirligen Japanern in alle Richtungen geschüttelt. Klinsmanns WM-Masterplan wurde zerrissen."

Guardian: "Japan zwei Tore vorn, aber Schweinsteiger rettet den Tag."

Spanien

AS: "Deutschland hat das Unentschieden nicht verdient. Die Schwächen der Deutschen wurden ganz klar offen gelegt."

Marca: "Fürchterliches Deutschland. Nur zehn Tage vor dem WM-Start ist der Zustand der deutschen Elf Besorgnis erregend. Deutschland konnte einem Leid tun."

Cadena Ser: "Wir sehen die schlechteste deutsche Nationalmannschaft aller Zeiten. Wenn das mal kein Fiasko wird!"

TVE: "Deutschland mogelt sich gegen Japan durch. Momentan ist das der schwächste aller WM-Favoriten."

Italien

Gazzetta dello Sport: "Deutschland hinkt im Kampf gegen Japan. Ein Remis bei einem Heimspiel ist nicht die beste Art, um sich der WM zu nähern. Deutschland wendet mit Mühe eine Niederlage ab. Für Klinsmann ist das Resultat sicherlich enttäuschend."

Tuttosport: "Deutschland holt mit Mühe zwei Tore auf. Die Gefahr einer Blamage gegen Japan war groß. Klinsmanns Mannschaft hat ein Remis geschafft, das das Image der deutschen Nationalelf rettet. Die Zweifel an der Funktionsfähigkeit der Mannschaft bleiben jedoch trotz Ballacks Einsatz bestehen."

Corriere dello Sport: "Die Deutschen überzeugen im Länderspiel gegen Japan in Leverkusen nicht. Die Japaner schaffen in der zweiten Halbzeit zwei Tore, die Klinsmanns Mannschaft mit Mühe egalisiert. Die deutsche Nationalelf erspart sich zwar eine Blamage, überzeugend ist sie aber nicht."

Niederlande

Volkskrant: "Deutschland entkommt einer Demütigung. Die deutschen Fußballer haben drei Sterne auf ihrer Brust für ihre früheren WM-Titel. Es scheint, dass es für die heutige Elf bei der zweiten WM im eigenen Land eine viel zu schwere Last ist, soviel Geschichte mit sich herumzutragen. Gegen Japan wurde deutlich, wie wenig Klasse die Gastgeber haben. Die Japaner mit ihrem feinen Technikspiel weisen die einst so hoch geehrten Deutschen in ihre Schranken."

Schweiz

Blick: "WM-Gastgeger Deutschland schrammte gegen Japan haarscharf an einer Blamage vorbei. Die vom harten Training sichtlich geschlauchten Deutschen zeigten aber zumindest Moral."

Österreich

Krone: "Beinahe-Blamage. Deutschland plagt sich zu einem 2:2."

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Willkommen im Block!

Wer ein WM-Ticket hat, sollte die Grundregeln im Stadion kennen. Ein Schnellkurs

Von Richard Kropf

Noch sieben Tage, das ewige Runterzählen hat bald ein Ende, endlich rollt der Fußball bei der WM 2006. Es soll ja sogar ein paar Menschen geben, die Eintrittskarten bekommen haben. Komischerweise sind extrem viele darunter, die sich noch nie ein Stadion verirrt haben. Für unseren Fan und Autor (ohne WM-Karte!) eine wunderbare Möglichkeit, mit seinem Wissen zu prahlen. Ein Ratgeber fürs WM-Stadion.

Grundkurs, Punkt 1: Vor dem Stadion wird es Typen geben, die genau deine WM-Karte kaufen möchten („Psssssssst, Tickets?“). Da es wahrscheinlich sehr viele sein werden, lerne einfach folgenden Text auswendig: „Es tut mir sehr Leid. Aber diese Karte ist nicht übertragbar. Das steht in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die ich hier zufällig mal dabei habe. Und außerdem habe ich mein ganzes Leben darauf gewartet, Ukraine gegen Tunesien einmal live zu sehen.“

Grundkurs, Punkt 2: Schinken-Schnittchen und Bier lasst ihr schön zu Hause auf dem Couchtisch liegen. Der Fan ist kein Selbstversorger. Er stellt sich zuerst in die Bier-Schlange im Stadion, wartet dort eine gefühlte Dreiviertelstunde, um sich im Anschluss in die Würstchenschlange zu stellen, ebenfalls eine gefühlte Dreiviertelstunde lang. Oder andersrum (je nach Geschmack: schales Bier/warme Wurst oder kalte Wurst/frisches Bier). Der Preis spielt hierbei keine Rolle, niemals. Kleiner Tipp: Vorher Sparkasse besuchen und das „Knax“-Konto plündern.

Grundkurs, Punkt 3: Achte nicht darauf, wer neben dir sitzt. Achtet lieber darauf, wer hinter dir sitzt. Es ist zwar nur für andere lustig, wenn du eine dreilagige Klorolle – ploing! – an den Kopf geschmissen bekommt. Aber Bier im Hemdkragen kann richtig schön auf die Stimmung schlagen (gerüchteweise war das auch der Anlass für die Erfindung des Fanschals).

Grundkurs, Punkt 4: Zeig’ dich feierlich. Vor Beginn des Spiels werden die Nationalhymnen beider Teams gesungen. Auch von dir. Schau’ während der deutschen Hymne auf den Text auf der Anzeigetafel, lass den Sarah-Connor-Fan-Kennerspruch fallen: „Will mal sehen, ob sie ‚brüh’ oder ,blüh’ schreiben.“ In Wirklichkeit prägst du dir blitzschnell die zweite Strophe ein.

Grundkurs, Punkt 5: Nicht nerven. Die Diskussionen um das Design gewisser Elemente der WM sind abgeschlossen, wirklich. Wärme das Thema nicht wieder auf! Nein, der WM-Ball sieht nicht so aus, als hätte man Damenbinden draufgeklebt. Und dass Goleo wie eine Kreuzung aus Lama und Löwe aussieht und keine Hose … ja, das kennt wirklich jeder.

Grundkurs, Punkt 6: Auf alles schimpfen (besonders beliebt in Berlin!), nur nicht auf die eigene Mannschaft: Den Gegner, den Kapitalismus und natürlich den Schiri. Sei originell. Aber Achtung: „Schiri, deine Eltern sind Geschwister!“ mag originell sein, ist aber doch eher deplatziert.

Grundkurs, Punkt 7: Halbzeit! Kurz auf Toilette? Sicher? Mal überlegen. Beispiel: Im Olympiastadion befinden sich 74000 Zuschauer. Und exakt 434 Urinale. Das sind pro Urinal... richtig. Wann wirst du also an der Reihe sein? Kurz vor Abpfiff? Also: Halte durch! (Wenn deine Mannschaft hinten liegt, gilt das nicht. Dann muss man auf Toilette, ganz sicher. Denn wenn man gerade vorm Pinkelbecken steht, fallen draußen die Tore, immer!)

Grundkurs, Punkt 8: Fachsimpeln nicht vergessen. Berichte von deinen Panini-Sammelbildern aus den Neunzigerjahren, sage „Rudi Riese hieß früher Tante Käthe“ und lass immer wieder die total szenigen Begriffe „massierte Abwehr“ und „kontrollierte Offensive“ fallen. Egal wann, sie passen immer.

Grundkurs, Punkt 9: Vermeide hingegen folgende Sätze: „Michael Ballack ist aber süüüß!“, „Haben die Roten vor der Pause nicht in die andere Richtung gespielt?“, „Wo ist denn Lothar Matthäus?“ und „Ich bin für Holland!“

Grundkurs, Punkt 10: Komm ja nicht auf die Idee, eine „La Ola“ zu starten. Du wirst dich blamieren. Die Welle starten andere. Wer das ist, weiß keiner, aber du bist es nicht.

Grundkurs, Punkt 11: Hinterfrage sie niemals die grammatikalische/ sprachliche/ inhaltliche Richtigkeit von Schlachtrufen wie „Es gibt nur ein Rudi Völler“ oder „Geh’ doch zu Hause, du alte Scheiße“. Der Fanblock hat immer Recht.

Grundkurs, Punkt 12: Ruf ja nicht: „Deutschland vor, noch ein Tor!“ Das war in der Vorschule. Heute heißt es „Auf geht’s Deutschland, schieß ein Tor!“, im Anschluss „Einer geht noch, einer geht noch rein!“ Oder: „Steht auf, wenn ihr für Deutschland seid.“

Grundkurs, Punkt 13: Sollte ganz plötzlich Joseph S.(epp) Blatter neben dir auftauchen, und du nicht zufällig der zweite Mensch (neben dem Papst) auf dieser Welt bist, der auf seine Gunst nicht angewiesen ist, vermeide folgende Namen und Begriffe: André Heller, Eröffnungsfeier, deutsches Bier und deutsche Autos, Allmachtsphantasien, Kuckucksuhr.

Grundkurs, Punkt 14: Sei höflich und gastfreundlich (Die Welt zu Gast bei blabla …). Aber: Reagiere zögerlich, wenn dich ein wahrscheinlich eher kurzhaariger Typ einlädt, die gegnerischen Anhänger nach dem Spiel etwas näher kennen zu lernen, „in einem kleinen Waldstück nahe der polnischen Grenze“.

Grundkurs, Punkt 15: Falls du nicht zufällig ein vollkommen überzogenes Selbstbewusstsein hast, verlasse niemals vor dem Abpfiff das Stadion, um ein mögliches Verkehrschaos zu umgehen. (Auch nicht in der 93. Minute bei Tunesien gegen Ukraine, und auch nicht beim Spielstand 0:0 und erst recht nicht, wenn deine Freundin noch „The L-Word“ gucken will).

Grundkurs, Punkt 16: In der völlig überfüllten U-Bahnlinie 2 auf dem Heimweg singst du dann mit allen anderen „Wir wollen wippen, wippen, wippen“ und tust so, als ob auch du wippen würdest. Beim Rausgehen grölst du noch schnell: Bis zum Saisonstart, Jungs! Wir sehen uns bei Hertha. Die wippenden Jungs sind von nun an deine Freunde.

Wir wünschen viel Spaß in den Stadien der Fußball-WM. Oder, ganz genau: bei der „Federation Internationale de Football Association (Fifa) Fussball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland Trademark ™“. (Wer sich diesen offiziellen Titel nicht merken kann, muss mit einem bundesweiten Stadionverbot bis 9. Juli rechnen.)

quelle: Tagesspiegel vom 02.06.06

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So, ich freu mich schon wahnsinnig und werde am Freitag auch nach München fahren. Hab zwar keine Karte, aber denke mal in der Stadt ist ja auch so gut was los und ich werde mir das Spiel dann auf der Fanmeile im Olympiapark anschauen.

Wird denn noch jemand von GFU in München sein?

:gigirockdahouse::gigirockdahouse:

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Bald gehts los... und ich kann mich überhaupt nicht damit anfreunen, weil mich Fussball absolut nicht interessiert. Für die nächsten 4 Wochen muss ich mir halt genug DVDs zulegen damit ich am Abend was zum schaun hab :umarmen2:

Wahrscheinlich bist dann eh ned vom fernsehr wegzubekommen :uff:

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Also ich freue mich auch sehrrrrrrr auf die WM ! Naja fahre ned zu meinem Schatzi .. das macht die Sache ein klein wneig trübe aber dennoch denke ich das es ein super Fest wird !!!

Ich hoffe das Deutschland einen guten Startschuss gibt !!! :-)))

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Am Freitag das Eröffnungsspiel verpasse ich schon einmal. :anstossen:

Weil ich die nächsten Wochen höchstwahrscheinlich eh daheim bin, kann ich mir so gut wie die ganze WM angucken!! :klatschen1:

Freu mich schon total, vor allem auf die Spiele mit Brasilien, Argentinien und Portugal!!

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