Also erstmal ist es nicht in meinem Sinne, nach Erscheinen eines solchen Albums alles zu analysieren, wer hier was gemacht hat und wem welche Anteile und Rechte gehören... mir zu anstrengend und ich finde das nicht immer nötig. Kann man die Musik nicht einfach Mal Musik sein lassen für einen Moment und annehmen und sich darüber freuen oder wenn nicht, es dann einfach in Ruhe lassen? Ich hab mich jedenfalls sehr über die Veröffentlichung gefreut und werde mich da mal so langsam reinhören. So aufs erste Hören gefallen mir natürlich die bekannten Sachen aus den Camminos/QCMP-Sendungen und die folgenden:
Genesi - Schöne Idee, Voyage da noch Mal bisschen zu erwähnen und mit rein zunehmen, zu transformieren! Aber dennoch schade, dass es hier nur als kurzes Intro verarbeitet wurde- wünsche mir da gerne noch ne längere Version.
In the Beginning, Command, Mulino a Lento, Ondeggio, Picchia, Acciaio, Mantra Dag (gefällt mir aus der Reihe am besten) - einfach tolle Lento-Tracks die mir gut gefallen.
Test Hard - mag die Härte und das Tempo! hier sehr, hab mir lange gewünscht das er den veröffentlicht! Mag die "bösen", tiefen Vocals hier...die dunkle Färbung der Vocals...mega Brett.
Sillabario - yes, sind auch schöne Erinnerungen damit verbunden🙂
Together - wirklich...Liebe zur Musik, zum Lento, zur Freiheit... ich mag diesen Song sehr❤️
Stai Mosso - auch hier wieder schöne QCMP Erinnerungen und der geht ja auch sowas von ab der Song!...Kick...kick...Kick Kick- geil! Schöne, vollständigere Version die Ergänzungen im In- und Outro zu bieten hat gegenüber dem 2015er Upload "The Enemy".
Tanzersound - interessanter Hardstyle-touch!
Senso Unico - hätte gern länger sein können! aber als Outro wahrscheinlich gewollt so kurz.
Ich denke dass die Tracks, wie die meisten härteren Lento Sachen, seine volle Wirkung erst beim Live entwickeln und auch da erst richtig an Drive und Lebendigkeit hinzugewinnen. Deswegen könnte es durchaus sein, dass mich Songs, die ich hier nicht erwähnt habe, Live dann wieder ganz anders ansprechen können und ich die dann ganz anders empfinden und trotzdem schön finden kann. So fürs alleine Hören sind manche Songs vielleicht nicht gemacht. Sicher abhängig von der Stimmung und dem Geschmack. Genauso wirken manche Tracks eher in einem Verbund mit anderen Songs, als willkommene Abwechslung/Ausgleich und als harte Zwischensequenzen. Z.B in nem Set oder in den Radiosendungen wirken die dann etwas besser und spritziger, als wenn man den Song einzeln hört. So zumindest mein Eindruck. Aber wieder ne sehr stimmige Veröffentlichung- der Name "Mantra Dag" passt perfekt und ich freue mich sehr darüber. Vielen Dank! 🙂